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Familienbewusste Personalpolitik: Dresdner Herzzentrum erhält Qualitätssiegel

Familienbewusste Personalpolitik: Dresdner Herzzentrum erhält Qualitätssiegel

Arbeit und Familie unter einen Hut zu bekommen fällt bisweilen schwer. Diesen Problemen scheinen Mitarbeiter des Herzzentrums Dresden jedoch weniger ausgesetzt zu sein.

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Krankenpfleger Enrico Ziegs, hier mit seinen Kindern Arthur und Lilli, gelingt es, Beruf und Familie unter einen Hut zu bekommen.

Die Fachklinik für Herz- und Kreislauferkrankungen bekam die Bestätigung für ihre familienfreundlichen Bedingungen jetzt sogar schriftlich. In Berlin erhielt die Klinik jüngst als eine von zehn sächsischen Einrichtungen erstmals ein Zertifikat für ihre familienbewusste Personalpolitik. Das Qualitätssiegel wird von der "berufundfamilie gGmbH" verliehen.

Von den Bedingungen profitiert nicht zuletzt Enrico Ziegs. Der Gesundheits- und Krankenpfleger kümmert sich nicht nur als Stationsleiter um die Belange seines Teams, sondern auch um seine sechsköpfige Familie in Meißen. "Als wir uns mit der Zertifizierung beschäftigten, fiel manchen Kollegen erst auf, dass Familienfreundlichkeit bei uns gelebter Alltag ist", sagt Ziegs. Dazu gehört unter anderem, beim Dienstplan auf die Kinderbetreuung Rücksicht zu nehmen und bei Urlaubsfragen Familien mit Kindern in der Ferienzeit vorrangig zu behandeln. Was sich leicht anhört, ist laut Ziegs aber gar nicht so unproblematisch. Denn der Altersdurchschnitt des Personals beträgt 38 Jahre, Nachwuchs ist da bei den meisten vorhanden. "Aber weil wir fast alle in derselben Situation sind, klappt das Miteinander auf der Station prima und wir stimmen uns problemlos ab", erklärt der 39-Jährige.

Das Zertifizierungsverfahren dauerte ein Jahr. Von Anfang an begleitet wurde es von der Personalleiterin Silke Schönheid. "Um zu klären, wo wir stehen und wohin wir wollen, haben wir zunächst lange den Familienbegriff diskutiert und ihn für uns weit gefasst", erinnert sie sich. Angebote, die ein familienfreundliches Arbeitsklima schaffen sollen, sind deshalb nicht ausschließlich auf Eltern mit Kindern ausgerichtet. So könne laut Schönheid jeder Beschäftigte ohne großen Organisations- oder Zeitaufwand nach Feierabend zum Beispiel das Angebot des Betriebssports oder von Rückenmassagen nutzen.

Das Herzzentrum Dresden gehört zu 152 Einrichtungen, die 2012 erstmals das Zertifikat erhalten. Das Prüfungsverfahren umfasste acht Handlungsfelder, darunter unter anderem Arbeitszeit, -organisation, -ort sowie Informations- und Kommunikationspolitik.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 14.06.2012

cg

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