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Fachhochschule Dresden behält staatliche Anerkennung

Private Hochschule erfüllt Auflagen des Wissenschaftsministeriums Fachhochschule Dresden behält staatliche Anerkennung

Die Fachhochschule Dresden behält ihre staatliche Anerkennung. Die private Hochschule habe die Auflagen des Wissenschaftsministeriums weitgehend erfüllt, heißt es in einer Mitteilung des Ministeriums. Das habe eine Prüfung ergeben. Der Wissenschaftsrat hatte bei der Hochschule gravierende Mängel festgestellt, die dem Weiterbetrieb entgegenstanden.

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Die Fachhochschule Dresden behält ihre staatliche Anerkennung.

Quelle: Archiv

Dresden. Große Freude bei der Fachhochschule Dresden (FHD): Sie behält ihre staatliche Anerkennung. „Die private Hochschule erfüllt die Auflagen des Wissenschaftsministeriums weitgehend“, heißt es in einer Mitteilung des Ministeriums. Das habe eine Prüfung in den letzten Wochen ergeben. Hintergrund: Der Wissenschaftsrat hatte als Ergebnis einer Evaluierung bei der Hochschule gravierende Mängel festgestellt, die dem Weiterbetrieb als Hochschule entgegenstanden (DNN berichteten). Das Wissenschaftsministerium erteilte der Hochschule daraufhin eine Reihe von Auflagen. Bis zum 15. April musste die FHD nachweisen, dass sie die Auflagen erfüllt hat. „Dies wurde fristgerecht und inhaltlich weitgehend erfüllt“, teilt das Ministerium nun mit.

„Ich begrüße es sehr, dass die Fachhochschule Dresden die Auflagen erfüllt hat und als staatlich anerkannte Hochschule weiter Studierende ausbilden darf. Mit ihren sieben Studiengängen in den Fachrichtungen Design, Sozialwissenschaften und Betriebswirtschaft ergänzt sie die Ausbildungsmöglichkeiten anderer sächsischer Hochschulen“, erklärt Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange (SPD). Alle Gremien der Hochschule, der Betreiber und der neue Rektor hätten dazu beigetragen.

Der Wissenschaftsrat hatte der FHD im Juli 2015 die Reakkreditierung versagt. Diese Entscheidung stützte sich im Wesentlichen auf den eindeutigen Bericht einer Experten-Arbeitsgruppe, der die Fachhochschule auch vor Ort geprüft hat. „Den Auflagen gemäß hat nun die Fachhochschule beispielsweise Selbstverwaltungsorgane eingerichtet, zusätzliche Professoren berufen und einen neuen Rektor gewählt“, teilt das Wissenschaftsministerium weiter mit. Entsprechend den Auflagen sei das Service- und Verwaltungspersonal verstärkt, das Bibliotheksbudget erhöht, ein Forschungsbudget geschaffen sowie ein Qualitätssicherungssystem für die Verbesserung von Lehre und Forschung auf den Weg gebracht worden. Der Träger habe dem vom Senat festgestellten höheren Finanzbedarf der Hochschule zugestimmt.

„Einzig die Auflage, die hauptberufliche professorale Lehre je Studiengang auf mindestens 50 Prozent zu erhöhen, wurde noch nicht in allen Studiengängen erfüllt“, heißt es weiter. Das Ministerium geht aber davon aus, dass die dafür nötigen Berufungen bis zum Beginn des Wintersemesters abgeschlossen sind. Der Hochschule werde im Sommer so zeitig wie möglich auch in diesen Studiengängen wieder das Recht zur Immatrikulation erteilt. An der FHD studieren derzeit 521 Studenten.

Von Katrin Richter

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