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FDP fordert Aufwertung des Neustädter Marktes: Gagfah und Stadt sollen über das Areal verhandeln

FDP fordert Aufwertung des Neustädter Marktes: Gagfah und Stadt sollen über das Areal verhandeln

Bröckelnde Plattenbau-Fassaden und ein Brunnen, der schon seit langem kein Wasser mehr gesehen hat. Der Blick von der Augustusbrücke auf den Neustädter Markt gehört wahrlich nicht zu den schönsten im Dresdner Stadtgebiet.

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Quelle: Stephan Lohse

Die FDP-Fraktion sieht nun dringenden Handlungsbedarf und hat einen Antrag zur Aufwertung des Neustädter Marktes in den Stadtrat eingebracht. „Die Stadt hat hier viel zu lange ihre Hausaufgaben nicht gemacht“, erklärt Holger Zastrow, Fraktionsvorsitzender der FDP.

Der Neustädter Markt stelle ein wichtiges Bindeglied zwischen Altstadt und Neustadt dar. Das Erscheinungsbild des Platzes werde dieser Bedeutung nicht gerecht. Deshalb fordert die FDP die Aufwertung der Wohnblockfassaden direkt am Neustädter Markt. Es sei nun an der Stadtverwaltung, den Besitzer Gagfah mittels Gesprächen zu einer entsprechenden Sanierung zu motivieren. Doch auch der öffentliche Platz zwischen Albertbrücke und Hauptstraße hat eine Generalüberholung bitter nötig. Vor allem der Kugelbrunnen rechts vom Goldenen Reiter ist der FDP ein Dorn im Auge. „Schon vor dem Hochwasser 2002 funktionierte der nicht“, berichtet Zastrow. Mit Mitteln der Fluthilfe wurde der Technikraum unterhalb des Brunnens umfassend saniert. Rund 450 000 Euro flossen damals in die Reparatur. Doch bis heute sprudelt der Brunnen noch immer nicht. „Die Stadt sollte dringend Geld in die Hand nehmen, damit die Sanierung nach der Flut nicht umsonst war“, meint der FDP-Politiker.

Zudem soll auch eine Öffnung des Neustädter Marktes zur Rähnitzgasse geprüft werden, um den Handels- und Geschäftsstandort des Barockviertels neben der Altstadt weiter aufzuwerten. Bisher führt der Zugang an dieser Stelle aber nur durch einen Wohnblock-Tunnel. „Die Platte sollte dort einfach abgerissen werden“, sagt Zastrow. Stattdessen müsse laut FDP ein Durchgang geschaffen werden, der auf den historisch überlieferten Stadtgrundrissen basiert. 2011 hatte die Stadt den letzten er-folglosen Versuch unternommen, sich mit der Gagfah über die Zukunft der Plattenbauten an der Rähnitzgasse zu einigen. „Einen ungünstigeren Zeitpunkt konnte es damals nicht geben“, so der FPD-Politiker. Tatsächlich lief damals eine Klage der Stadt gegen die Gagfah wegen Verstoßes gegen die Sozialcharta. Inzwischen ist der Rechtsstreit beigelegt. „Genau deshalb sollte jetzt ein neuer Anlauf unternommen werden“, fordert Zastrow. Wann und ob dort aber tatsächlich gebaut werden könnte, ist unklar. Bis Ende Dezember 2014 hat der Stadtrat Zeit, den FDP-Antrag zu prüfen.

susa

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