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Exzellenz-Jubel leicht gedämpft - Die TU Dresden erhält weniger Geld als erhofft

Exzellenz-Jubel leicht gedämpft - Die TU Dresden erhält weniger Geld als erhofft

Mit berechtigtem Stolz feierte die Technische Universität Dresden am 15. Juni dieses Jahres ihren Erfolg bei der Exzellenzinitiative des Bundes. In der zweiten Förderrunde gelang ihr als erster und einziger ostdeutscher Hochschule endlich der Aufstieg in den Kreis der elf ausgezeichneten deutschen Universitäten.

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Jubel an der TU Dresden, als der Aufstieg zur Exzellenz-Universität offiziell bekanntgegeben wurde.

Quelle: dpa

Das Zukunftskonzept, zwei Exzellenzcluster und eine Graduiertenschule erhielten den Zuschlag. Ab dem 1. November zahlt sich dies im wahrsten Wortsinn auch aus. Dann fließt schlichtweg das erste Geld.

Doch da fällt der Jubel inzwischen gedämpfter aus. Schon im Juli deutete sich an, dass Dresden weniger Geld als erhofft erhalten wird. Nun gab TUD-Rektor Prof. Hans Müller-Steinhagen konkrete Zahlen bekannt. Statt der beantragten 172 Millionen Euro für den Förderzeitraum von fünf Jahren werden für die vier Projekte nur etwa 135 Millionen fließen. Das sind im Durchschnitt 21 Prozent weniger, wobei die Kürzungen unterschiedlich ausfallen.

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Am Verbund der exzellenz-Bewerbung sind selbst die Staatlichen Kunstsammlungen beteiligt.

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Dabei handelt es sich genau genommen nicht um eine Kürzung. In der Forschungsförderung ist es ebenso wie in anderen Bereichen üblich, dass die tatsächlichen Summen unter den beantragten bleiben. "Wir haben uns nicht verrechnet", betont Sprecher Marco Finetti von der Deutschen Forschungsgemeinschaft. In dieser zweiten Exzellenzrunde blieb allerdings die Anzahl der zu fördernden Anträge von Anfang an offen. Dass nun teils deutlich weniger Geld ankommt, liegt an der hohen Zahl hervorragender Anträge.

Immerhin 60,15 Millionen Euro werden allein für dieses Zukunftskonzept zur Verfügung stehen, informiert der erste Exzellenz-Newsletter die TU-Angehörigen. Ganz stark geistert in den Köpfen aber nach wie vor das Gespenst der geplanten Stellenstreichungen herum, von denen eine Zusage von Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) die Dresdner TU eigentlich befreien will.

Mehr zum Thema lesen Sie in der gedruckten Ausgabe der DNn sowie auf DNN-Exklusiv.

Michael Bartsch

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