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Extra: Wichtige Etappen in der Geschichte des "Wiener Lochs"

Extra: Wichtige Etappen in der Geschichte des "Wiener Lochs"

Schon 1993 hatte das Kölner Architekturbüro Mronz in seinem preisgekrönten Stadtbauplan für den Wiener Platz ein großes Geschäftshaus in der Mitte des Platzes vorgesehen.

Kaufhof

Die Kaufhof AG zeigte sich zunächst interessiert. Spätestens als die Metro-Gruppe Kaufhof aber Mitte der Neunziger Jahre aufgekauft hatte, verschwanden diese Pläne wieder in den Akten.

Aufbaugesellschaft Prager Straße

1996 gründete die Stadt mit der Depfa Immobilienmanagement AG die Aufbaugesellschaft Prager Straße (AGP). Der südliche Bereich der Prager Straße sollte in ein Einkaufs-Eldorado verwandelt werden. Mit geschickter Vermarktung sollten Grundstücke an Investoren verkauft werden, um so ein Finanzplus zu erwirtschaften. Doch als sich der Wind am Immobilienmarkt drehte, war es plötzlich nicht mehr so einfach, Investoren nach Dresden zu locken. Die Stadt musste immer häufiger bei der Erschließung der Grundstücke in Vorleistung gehen und Eigenmittel in das „Loch“ am Wiener Platz stopfen. Immer mehr verstrickten sich die Finanzpartner in Streitigkeiten, bis der damalige Finanzbürgermeister Hartmut Vorjohann (CDU) 2008 erklärte: „Alle wechselseitigen Ansprüche der Parteien im Zusammenhang mit Verträgen zur Erschließungsmaßnahme Wiener Platz sind abgegolten. "

HLG

Bereits 2007 begann sich die Objekt- und Planergruppe um die Münsteraner Projektmanagementfirma HLG um das Bauareal zu bemühen. Bis 2010 wollte sie mehrere Millionen in das Bauloch stecken und ein Einkaufszentrum mit 28 000 Quadratmetern Fläche und rund 80 Läden errichten. Im Zuge der globalen Finanzkrise ging die IKB Deutsche Industriebank als Partner der HLG auf Tauchstation. Einen neuen Kreditgeber suchte das Unternehmen vergeblich.

Neuer Standort für Operette

2009 legte Oberbürgemeisterin Helma Orosz (CDU) einen Vorschlag für eine neue Spielstätte der Dresdner Operette am Wiener Platz vor. Rund 45 Millionen Euro sah ihr Konzept vor, in den Neubau zu investieren. 2010 wurde jedoch auch dieser Vorschlag wieder in den Wind geschlagen: Der Stadtrat entschied in darauffolgenden Jahr mit einer Mehrheit aus Linken, Grünen, SPD und Bürgerfraktion: Die neue Operette und das Theater der Jungen Generation beiziehen das Heizkraftwerk Mitte als ihr neues Domizil.

Prager Carrée

Nach langem Hin und Her erwarb die Revitalis im Sommer 2013 die inzwischen als „Wiener Loch“ bekannte Fläche von der Stadt und reichte am 17. Dezember 2013 den Bauantrag für das „Prager Carée“ ein.

DNN

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