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Exportschlager Dresden-Produkte: Auslandsverkäufe noch nie so hoch

Exportschlager Dresden-Produkte: Auslandsverkäufe noch nie so hoch

Der Auslandsumsatz der 116 Dresdner Industrie-Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitern ist im ersten Halbjahr dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahr um 19,4 Prozent gestiegen, der Umsatz insgesamt um 10,8 Prozent.

"Dresdens Wirtschaft geht es gut. Die Stimmung ist trotz der Probleme in der Euro-Zone nach wie vor gut, die Mehrzahl der Unternehmen ist optimistisch", sagte Günter Bruntsch, Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Dresden gegenüber DNN.

Besonders bemerkenswert: Dresdens Produkte sind im Ausland so beliebt wie noch nie. "Die Exportquote liegt bei knapp 55 Prozent - das ist Rekord, das gab es noch nie", führte Bruntsch aus. Bislang habe diese Quote zwischen 41,4 im Jahr 2009 und 47 Prozent (2007) geschwankt. Allerdings zeichnete sich schon im vergangenen ein erneuter Anstieg ab - da lag die Exportquote im ersten Halbjahr bei 50,6 Prozent. "Die Abhängigkeit von der Euro-Zone am Gesamtumsatz nimmt seit 2008 ab", ergänzte IHK-Sprecher Lars Fiehler. "Wir sind dort jetzt bei 24 Prozent", so der IHK-Sprecher. Dresdens exportierende Industrie versprühe Optimismus. Vor allem in Asien, insbesondere China, werden laut IHK Dresdens Produkte nachgefragt - das reiche vom Phaeton der Gläsernen VW-Manufaktur über den Chemie- und Gas-Anlagenbauer Linde bis hin zu den Chipprodukten des wiedererstarkten Herstellers Globalfoundries (Ex-AMD) im Dresdner Norden.

Bestärkt fühlt sich auch Wirtschaftsbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) mit der Wirtschaftsförderung der Stadt. Natürlich spiele der schwache Euro derzeit eine Rolle, der bedinge starke Exporte. Doch dass Dresden generell prosperiere sei vor allem auf einen gesund gewachsenen starken Dresdner Mittelstand zurückzuführen. Zudem biete die Stadt mit ihrem Angebot an Kultur und Natur, Schulen und Kitas sowie exzellenten Ausbildungsbedingungen ideale Voraussetzungen.

Als ein anderes Kennzeichen einer florierenden Wirtschaft nannte IHK-Chef Bruntsch die Zahl der Gewerbeanmeldungen. Da habe Dresden im Jahr 2011 ein Plus von tausend neuen Unternehmen zu verzeichnen. Zwar habe es 5371 Abmeldungen von Unternehmen gegeben. Im gleichen Zeitraum seien jedoch 6370 neue Firmen in Dresden an den Start gegangen. "Das spricht für ein gewisses Zukunftsvertrauen in diese Stadt", sagte IHK-Sprecher Fiehler. Ralf Redemund

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 17.08.2012

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