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Expo Real: Dresden bietet Ostragehege und Areal an der Wallstraße seit Jahren wie Sauerbier an

Expo Real: Dresden bietet Ostragehege und Areal an der Wallstraße seit Jahren wie Sauerbier an

Dresden vermarktet sich gern als Leuchtturm des Ostens. Ganz besonders auf Europas größter Immobilienmesse, der "Expo Real", die heute in München zu Ende geht.

Doch all die Euphorie über das starke Wachstum kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass es sogar im Zentrum der Leuchtturm-Stadt Flächen gibt, für die sich niemand interessiert, bei denen bislang kein Investor zugeschlagen hat.

So wirbt die Delegation um Wirtschaftsbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) auf der "Expo Real" unter anderem für tote Flächen im Ostragehege und für das Areal zwischen Wall- und Marienstraße, auf dem sich derzeit ein Parkplatz befindet.

Und täglich grüßt das Murmeltier...Die Grundstücke auf der Schlachthofinsel standen schon in den Jahren 2012, 2011, 2010 und 2004 im Mittelpunkt der städtischen "Expo Real"-Präsentation. Die Flächen südlich des Postplatzes wurden ebenfalls schon 2012, 2010, 2008 und 2007 prominent an der Isar angepriesen, obwohl es für das Gebiet seit der Wende konkrete Bebauungspläne gibt, nachdem der Kölner Architekt Joachim Schürmann an dieser Stelle Büro- und Geschäftshäuser entlang eines attraktiven Promena- denrings ins Gespräch gebracht hatte. Wie es dort heute aussieht, weiß je- der Dresdner. "Klar gibt es vermeintliche Ladenhüter, alles braucht seine Zeit. Aber auch am so genannten 'Wiener Loch' hat sich zum Schluss ein Investor mit einem Projekt etablieren können", meint Wirtschaftsbürgermeister Hilbert auf Anfrage. Er sei zuversichtlich, dass es früher oder später auch für das Ostragehege und den Promenadenring konkrete Lösungen ge- ben werde.

Aus Insiderkreisen erfuhren die DNN, dass es nicht leicht ist, im Schlachthofviertel geeignete Nutzungen zu finden. Denn für den klassischen Büromarkt ist das Areal zu weit ab vom Schuss und die Ansiedlung von Schwerindustrie verbietet sich wegen der Nähe zum Messegelände und zum Sportschulzentrum.

Trotz solcher Sorgenkinder zieht Hilbert ein insgesamt positives Fazit nach der diesjährigen "Expo Real": "Wir hatten hier in München sehr viele und sehr gute Gespräche, Dresden wird als wachsende Stadt begriffen. Sehr gut war beispielsweise das Gespräch mit einem Investor, der die Entwicklung rund um das Kulturkraftwerk adaptiert und nun das ABB-Gebäude sanieren und entwickeln möchte, gleiches gilt für den Sternplatz. Unsere Erwartung, dass dieser Impuls in den Stadtteil strahlt, scheint sich zu bestätigen."

Zudem habe er von verschiedenen Seiten signalisiert bekommen, dass das Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum in Dresden privaten Investoren wieder die Renditen ermöglicht, die sie für solide Finanzierungen benötigen. Dies könnte eine Chance für die vier Filetstücke im Innenstadtbereich sein, mit denen die Stadt bei der aktuellen "Expo Real" an den Start gegangen war. Es handelt sich um Flächen am Ferdinandplatz, am Altmarkt neben dem "Haus an der Kreuzkirche", vor dem Gewandhaushotel und neben dem Schauspielhaus.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 09.10.2013

Christoph Stephan

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