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Experten bewerten die Königsbrücker-Pläne

Dresdner Linke laden zur Anhörung ein Experten bewerten die Königsbrücker-Pläne

Es klingt nach Zahlensalat, ist aber entscheidend für die Zukunft der Königsbrücker Straße: Wird es die 8.4 oder die 8.7? Die Linken befragen am Dienstag Experten. Wenn die Linken sich für 8.4 entscheiden, könnte es aber 7 werden.

Die Linken wollen von Experten wissen, wie die Königsbrücker Straße ausgebaut werden sollte.
 

Quelle: Archiv

Dresden.  Die Linke-Fraktion im Stadtrat lädt am Dienstag um 19 Uhr zur öffentlichen Experten-Anhörung „Wie weiter mit der Königsbrücker Straße?“ ins Haus der Begegnung, Großenhainer Straße 93, ein. Unter den eingeladenen Sachverständigen sind unter anderem Andreas Hemmersbach, Vorstand bei den Dresdner Verkehrsbetrieben, und der Verkehrsexperte Ditmar Hunger vom Planungsbüro SVU Dresden.

Nach jahrelangen Diskussionen soll der Stadtrat am 23. oder 24. Juni eine Ausbauvariante für die Königsbrücker Straße beschließen. Den vierspurigen Ausbau nach der Variante 7 lehnen die Linken ab. Ihr Votum ist aber höchst brisant, da sich SPD und Grüne auf die Variante 8.7 festgelegt haben. Danach wird die Straße überwiegend zweispurig ausgebaut, an den Verkehrsknoten wird die Fahrbahn aber aufgeweitet.

Dritte Variante im Bunde ist die zweispurige 8.4, die von den Piraten bevorzugt wird. Mit Martin Schulte-Wissermann und Norbert Engemaier sitzen zwei Piraten in der Linke-Fraktion. Auf einer Fraktionsklausur vor wenigen Tagen hatten die Linken entschieden, sich erst nach der Expertenanhörung für 8.4 oder 8.7 zu entscheiden.

Fraktionsvorsitzender André Schollbach sagte: „Uns ist es wichtig, dass der Stadtrat noch vor der Sommerpause eine Entscheidung trifft, sodass es mit der Königsbrücker Straße endlich vorangeht. Das ist jetzt möglich.“ Die Fraktion Die Linke werde alle fachlichen Argumente gründlich abwägen. Dabei würden die verkehrlichen Ansprüche der Gesamtstadt genauso einbezogen wie der starke Wunsch der Neustadtbewohner, den gewachsenen Charakter des Stadtteils weitgehend zu wahren.

Eine Entscheidung der Linken für die 8.4 könnte dazu führen, dass sich Variante 7 durchsetzt. Sollten Grüne und SPD bei Variante 8.7 bleiben, würde es eine Mehrheit für den vierspurigen Ausbau geben, der unter anderem von CDU und FDP/Freie Bürger unterstützt wird.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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