Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -2 ° wolkig

Navigation:
Google+
Experten attestieren der Stadt Dresden beim Thema Energieverbund-Arena gutes Krisenmanagement

Experten attestieren der Stadt Dresden beim Thema Energieverbund-Arena gutes Krisenmanagement

Dresden. Die Dresdner Stadtverwaltung hat beim Krisenmanagement nach dem Dachschaden der Energieverbund-Arena offenbar alles richtig gemacht.

So lobt der stellvertretende Landesinnungsmeister des Dachdeckerhandwerks in Sachsen, Kay Wagner, die Notabdichtung als richtigen Weg. Diese bezeichnete er gegenüber den DNN als „vernünftigste und sicherste Variante".

Ein Notdach beispielsweise sei zwar theoretisch eine gute Idee, auf der Energieverbund-Arena aber technisch und statisch nicht machbar. Das Notdach müsste aufgrund der Größe der Dachfläche abgestützt werden. „Diese Stützen könnten bei der Sanierung im Weg sein, oder, schlimmer, die Statik des zu sanierenden Daches überlasten", sagt der Dachdeckermeister.

php72b86a1343201202230949.jpg

Oliver May, Leiter Kundenbetreuung der Firma "Claus Dittrich", am Stromversorgungskabel der Mannschaft auf dem Arenadach.

Zur Bildergalerie

Auch die Dresdner Architektin Urte Falk beurteilt die Sicherungslösung der Stadt als richtige Variante. Mit weniger als 19 Euro pro Quadratmeter Kosten sei es zudem kostengünstig. Ein Notdach wäre ihrer Einschätzung nach teurer und würde zudem zusätzliche Unterhaltskosten verursachen.

phpeba7c9418d201202211629.jpg

Freizeit-Läufer müssen während der Sperrung der Arena größtenteils draußen ihre Runden drehen.

Zur Bildergalerie
phped5232f930201202151701.jpg

Und auch die Geschäftsstelle des Clubs steht im Wasser.

Zur Bildergalerie

Wie hoch letztlich die Kosten für die eigentliche Reparatur sein werden, wollen allerdings weder Wagner noch Falk abschätzen. „Es ist davon abhängig, inwieweit die in der Unterkonstruktion befindliche Wärmedämmung Schaden davon getragen hat", so Wagner. „Des Weiteren muss geprüft werden, ob die Abdichtung an den Anschlussbereichen in ihrer Funktion weiterbesteht." Teuer werde es aber in jedem Fall: „Sie können sich jedoch sicher sein, dass die bisher aufgewendeten Kosten für die erfolgten Notsicherungsmaßnamen den kleinsten Teil des nicht unerheblichen Finanzbedarfs ausmachen werden", sagt Urte Falk.

Am 15. Februar war durch das einsetzende Tauwetter plötzlich Wasser in die Energieverbund-Arena getropft. Schnell zeigte sich, dass in der weichen Dachfolie zum Teil mehrere Millimeter breite Risse klafften. Die Ursache dafür ist weiter unklar. Seit dem 21. Februar verlegten bis zu 40 Mitarbeiter zweier Dachdeckerfirmen PVC-Bahnen, die das Dach abdichten sollten. Am Dienstagvormittag vermeldete die Stadtverwaltung, dass die Arbeiten abgeschlossen seien.

Wann und in welcher Form die eigentliche Reparatur beginnen kann, ist noch unklar.

sl / chs

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Lokales
Anzeige
  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr

  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Wettersponsor

Das Wetter in und um Dresden präsentiert Ihnen die Toskana-Therme Bad Schandau.