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Etwa 44 Prozent der Dresdner Kitas waren von Warnstreik betroffen

Etwa 44 Prozent der Dresdner Kitas waren von Warnstreik betroffen

Von den 144 städtischen Kindertageseinrichtungen (Kitas) in Dresden blieben heute 63 aufgrund des Warnstreikes der Gewerkschaften geschlossen. Wie die Stadt mitteilte, betreuten die zehn Kitas, die den Dienstbetrieb aufrechterhielten, jeweils bis zu zehn Gastkinder aus den am Donnerstag geschlossenen Einrichtungen.

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63 von 144 städtischen Kindertagesstätten blieben in Dresden am Donnerstag geschlossen.

Quelle: Tanja Tröger

In der Kita „Altstadtinsel" auf der Rietschelstraße 15/17, die für den Ortsamtsbereich Altstadt geöffnet hatte, war die Situation sehr entspannt. „Insgesamt sind heute etwa 50 Kinder im Haus, das ist nur ein Drittel unserer sonstigen Belegung. Viele Eltern haben ihre Kinder wohl gleich zu Hause behalten oder andere Betreuungsmöglichkeiten gefunden", sagte Regina Birko, Leiterin der Kita Rietschelstraße. „Wir haben nur zwei Geschwisterpaare aus anderen Einrichtungen aufgenommen. Die waren glücklich, weil wir ihnen helfen konnten. Die eine Mutti hat sich gefreut, dass wir hier männliche Mitarbeiter haben, das kannte sie nicht", so Birko. Fünf Männer sind unter den 19 Beschäftigten der „Altstadtinsel".

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Verwaistes Spielzeug: In der Kindertagesstätte Rietschelstraße wurden nur 50 Kinder betreut - ein Drittel der üblichen Belegung.

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Silke Franzke vom Eigenbetrieb Kindertagesstätten verschaffte sich vor Ort ein Bild von der Lage. Der Tag liefe „ganz unkompliziert", sagte sie. „Es haben nicht so viele Kitas geschlossen wie angekündigt. Viele Einrichtungen öffneten teilweise mit geringerer Besetzung." Die Mitarbeiter entschieden selbst, ob sie am Warnstreik teilnehmen wollten oder nicht, erklärte Franzke. Sobald drei Erzieher anwesend seien, könnte eine Kita öffnen. Allerdings dürften nur so viele Kinder aufgenommen werden, wie es dem Personalschlüssel von 1:12 in Kindergärten und 1:6 in Krippen entspricht.

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Tausende Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes zogen am Donnerstag streikend durch Dresden.

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Viele Fahrgäste waren überrascht vom Streik. Auch die DVB konnten sich nicht vorbereiten.

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Offen blieben auch alle heilpädagogischen Kindereinrichtungen. „Gerade für mehrfach behinderte Kinder wäre ein Wechsel in eine andere Kita ein zu gravierender Einschnitt gewesen", so Silke Franzke.

Tanja Tröger

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