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Erstmals Frau an der Spitze des Pathologie-Instituts

Klinikum Dresden-Friedrichstadt Erstmals Frau an der Spitze des Pathologie-Instituts

Erstmals in der 170-jährigen Geschichte des Instituts für Pathologie „Georg Schmorl“ am Städtischen Klinikum Dresden Friedrichstadt steht eine Frau an der Spitze: Priv.-Doz. Dr. Christiane Jakob leitet ab sofort das älteste nichtuniversitäre Institut Deutschlands.

Priv.-Doz. Dr. Christiane Jakob leitet ab sofort das Institut für Pathologie „Georg Schmorl“ am Städtischen Klinikum Dresden Friedrichstadt.

Quelle: Klinikum Dresden-Friedrichstadt

Dresden. Erstmals in der 170-jährigen Geschichte des Instituts für Pathologie „Georg Schmorl“ am Städtischen Klinikum Dresden Friedrichstadt steht eine Frau an der Spitze: Priv.-Doz. Dr. Christiane Jakob leitet ab sofort das älteste nichtuniversitäre Institut Deutschlands.

Die gebürtige Thüringerin hat an der Universität Frankfurt am Main Medizin studiert und an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen, den Universitäten Göttingen und Dresden ihre Facharztausbildung für Pathologie absolviert. Durch ihre Zusatzausbildung „Fakultative Weiterbildung im Bereich Molekularpathologie“ ist sie mit den neuesten molekularpathologischen Verfahren und deren diagnostischen Anwendungsmöglichkeiten vertraut. Zuletzt war die 50 Jahre alte Medizinerin zwölf Jahre am Institut für Pathologie des Uniklinikums Dresden tätig.

An das Klinikum Friedrichstadt führte Dr. Jakob unter anderem der Wunsch, ihre langjährigen Erfahrungen zu integrieren, auszubauen und hier Altbewährtes mit den neuesten medizinischen Erkenntnissen zu verknüpfen. Obduktionen, die viele mit dem Gebiet der Pathologie zunächst assoziieren, machen dabei nur einen geringen Teil der Aufgaben aus. Die Mediziner untersuchen täglich ein breit gefächertes Spektrum an Gewebeproben von Patienten aus nahezu allen Bereichen. „Durch die rasanten Fortschritte auf dem Gebiet der Tumorbiologie und der personalisierten Tumortherapie gewinnt die Bestimmung sogenannter Biomarker immer mehr an Bedeutung“, sagt Dr. Jakob. Diese geben beispielsweise Auskunft darüber, welche Prognosen eine Krankheit hat oder ob die Tumorerkrankung eines Patienten auf eine bestimmte Therapie anspricht oder nicht. „Damit liefert der Pathologe als Lotse der Therapie wichtige Informationen für die bestmögliche Behandlung des Patienten“, so die Medizinerin.

Von Christin Grödel

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