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Erstes zertifiziertes Zentrum für Kopf-Hals-Tumore

Klinikum Dresden-Friedrichstadt Erstes zertifiziertes Zentrum für Kopf-Hals-Tumore

Das Zentrum für Kopf-Hals-Tumore am Städtischen Klinikum Friedrichstadt ist als erste Einrichtung in Dresden von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert worden. Das Zertifikat, das auch an das Onkologische Zentrum des Krankenhauses ging, bestätigt den diagnostischen und therapeutischen Standard bei der Behandlung von Krebspatienten.

Symbolfoto

Quelle: dpa-Zentralbild

Dresden. Das Zentrum für Kopf-Hals-Tumore am Städtischen Klinikum Friedrichstadt ist als erste Einrichtung in Dresden von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert worden. Das Zertifikat, das auch an das Onkologische Zentrum des Krankenhauses ging, bestätigt den diagnostischen und therapeutischen Standard bei der Behandlung von Krebspatienten.

Durchschnittlich 120 Patienten mit neu diagnostizierten Kopf-Hals-Tumoren – die zu den häufigen Krebserkrankungen zählen – werden jährlich im Klinikum Dresden-Friedrichstadt behandelt. Hochqualifiziert und fachübergreifend müsse die Therapie sein, heißt es aus dem Krankenhaus. Denn: Die funktionelle Beschaffenheit der Kopf-Hals-Region ist besonders komplex, die Behandlung hat Auswirkungen auf grundlegende Funktionen wie Atmen, Sprechen oder Schlucken. „Unsere Patienten werden durch diese schwierige Zeit begleitet und kontinuierlich über die Erkrankung sowie deren Behandlungsmöglichkeiten informiert“, sagt Dr. Wolfram Völkel, Oberarzt der Klinik für HNO-Heilkunde und Koordinator des Kopf-Hals-Tumorzentrums.

So bringen alle erforderlichen Fachdisziplinen ihre Expertise in die Therapie ein, bei Bedarf wird zudem der Kontakt zum Psychoonkologen und dem Sozialdienst hergestellt. „Die einzelnen Schritte sind logisch geplant und genau aufeinander abgestimmt. Unter Beteiligung von Fachärzten der Neuro- und Thoraxchirurgie, Strahlenheilkunde, Onkologie, Radiologie und Pathologie erarbeiten wir die optimale diagnostische und therapeutische Strategie. Die Patienten werden dabei immer einbezogen“, so Dr. Völkel weiter. Auch zur Tumorkonferenz – bei der in anderen Zentren nur über die Betroffenen und deren Behandlung gesprochen wird – sind die Patienten persönlich anwesend. Ziel ist es, nicht nur den Tumor zu entfernen und ein ästhetisch ansprechendes Ergebnis zu erreichen, sondern auch die Funktionalität zu erhalten.

Das Kopf-Hals-Tumor-Zentrum reiht sich in eine Reihe zertifizierter Organkrebszentren am Friedrichstädter Krankenhaus ein. Gemeinsam mit dem Darmkrebs-, Prostatakrebs-, Brust-, Gynäkologisches und Lungenzentrum wird es unter dem Dach des ebenfalls neu zertifizierten Onkologischen Zentrums koordiniert.

Von Christin Grödel

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