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Erstes Dresdner Wächterhaus ist voll belegt – Initiatoren suchen neues Objekt

Erstes Dresdner Wächterhaus ist voll belegt – Initiatoren suchen neues Objekt

Das erste Dresdner Wächterhaus am Emerich-Ambros-Ufer bietet nach seiner vorläufigen Eröffnung im Mai Dresdner Malern, Kunsthandwerkern, Installationskünstlern und Schriftstellern günstige Räumlichkeiten zum Arbeiten.

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Alexander Heber steht in Mitten einer Foto-Installation, die die Gruppe "Kazoosh!" in ihrem Büro im Wächterhaus installiert hat

Quelle: Hauke Heuer

Für rund zwei Euro pro Quadratmeter können Flächen zur Zwischennutzung angemietet werden. Fast alle der insgesamt 24 Zimmer sind bereits vergeben. „Wir sind schon wieder auf der Suche nach einem weiteren Wächterhaus und hoffen, dass wir bald auch Proberäume für Musikprojekte anbieten können“, sagt der Architekt Alexander Heber, der zu einem der Gründungsmitglieder des Haushalten Dresden e.V. gehört, der die Wächterhaus-Initiative ins Leben gerufen hat.

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Zahlreiche Künstler und Kreative haben im Wächterhaus günstigen Raum zum Arbeiten gefunden.

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Doch zunächst gilt es, das bereits bestehende Gebäude in trockene Tücher zu bringen. „Der Eigentümer des Hauses hat uns das Gebäude für etwa vier Jahre zur Zwischennutzung übergeben, damit die Bausubstanz nicht verfällt. Damit unsere Anwesenheit in dem neuen Wächterhaus für diesen Zeitraum auch rechtens ist, müssen wir derzeit einige Formalitäten klären und bauliche Änderungen am Haus vornehmen“, sagt Heber. Der Haushalten e.V. will darüber hinaus ein Büro in dem Gebäude einrichten an das sich weitere Besitzer von leerstehenden Häusern wenden können, die Raum zur Zwischennutzung zur Verfügung stellen wollen.

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Daher ist die Brücke noch in einem sehr guten Zustand.

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Die anatomische Sammlung der Kunsthochschule könnte bald für Besucher geöffnet werden

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Klara Jurisch aus Dresden: "Die Waldschlößchenbrücke bringt etwas Modernes nach Dresden. Und ich glaube, noch unauffälliger hätte man sie kaum bauen können."

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Der Untergrund der Kappen wurde mit Bitumen isoliert. Dazwischen kam der Asphalt für die Autos.

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Auch am Sonntag herrschte ein großer Andrang auf der eröffneten Waldschlößchenbrücke.

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Dieser Waschbär hatte sich an einem Sandsteinbau verklettert. (Archiv)

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Längster Bus wird Star in MDR-Beitrag

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In diesen Tagen befindet sich ein Träger-Verein für das Wächterhaus in der Gründungsphase, der in den kommenden Monaten einen Bauantrag für eine Nutzungsänderung von einer Wohnflächen hin zu einem Atelier- und Vereinshaus stellen will. Damit die entsprechenden Auflagen erfüllt werden können, müssen die Türen im Wächterhaus mit Selbstschließeinrichtungen und die Decken mit Rauchmeldern ausgestattet werden. Diese Maßnahmen kosten rund drei bis vier tausend Euro, die der Verein demnächst mit einer Crowdfunding-Aktion eintreiben will. Der Link zur Plattform Startnext wird dann auf der Homepage des Haushalten Dresden e.V. verlinkt. „Wer uns über Startnext Geld spendet, wird sich Werke unserer Künstler oder auch eine Eintrittskarte für eine offizielle Eröffnungsparty sichern können“, verspricht Heber.

Die Idee des Wächterhauses entstand nach der Jahrtausendwende in Leipzig. Hier ist der Leerstand mit rund 35.000 leeren Wohnungen bis heute auf einem Rekordniveau. Es entstand die Idee, Zwischennutzer bis zu einer Sanierung in die oft maroden Gebäude einziehen zu lassen, um die Objekte vor dem endgültigen Verfall zu schützen und gleichzeitig günstigen Raum für kulturelle Aktivitäten zu schaffen. In Dresden gibt es im Gegensatz zu Leipzig kaum potenzielle Wächterhäuser. Der Bedarf nach preiswerten Atelierflächen und Proberäumen ist jedoch enorm.

Hauke Heuer

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