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Erster öffentlicher Auftritt des neuen katholischen Bischofs in Dresden

Abendmesse Erster öffentlicher Auftritt des neuen katholischen Bischofs in Dresden

Heinrich Timmerevers, der neue Bischof des Bistums Dresden-Meißen, zeigte sich am Montag bei einer Abendmesse in der Kathedrale in Dresden. Zehn Tage nach Verkündigung seiner Ernennung durch Papst Franziskus stellte der 63-Jährige sich damit erstmals öffentlich in seiner neuen Diözese als Nachfolger von Heiner Koch vor.

Bischof Heinrich Timmerevers.

Quelle: Dietrich Flechtner

Dresden. Kräftiger Gemeindegesang, Kapellknaben auf der Orgelempore und mehr als 300 Katholiken in den Kirchenbänken - so sieht es zu einer Wochentagsmesse selten aus in der Kathedrale, der früheren Katholischen Hofkirche. Doch die am Montagabend war etwas Besonderes: Heinrich Timmerevers, der neue Bischof des Bistums Dresden-Meißen, leitete die Zeremonie. Zehn Tage nach Verkündigung seiner Ernennung durch Papst Franziskus stellte der 63-Jährige sich damit erstmals öffentlich in seiner neuen Diözese als Nachfolger von Heiner Koch vor, der im September 2015 als Erzbischof nach Berlin wechselte.

Beim Einzug wurde Timmerevers von mehreren Mitgliedern des Domkapitels begleitet, jenes Gremiums, das ihn gewählt hatte.

Mit „freudiger Erwartung“ seien er und die anderen Gläubigen gekommen, um ihren neuen Bischof zu sehen, sagte Domdekan Klemens Ullmann zur Begrüßung. „Wir freuen uns, dass Sie Ja gesagt haben zu diesem Bistum.“

Er wiederum freue sich, endlich in Dresden zu sein, erwiderte Bischof Timmerevers. „Ich habe mich danach gesehnt, die Menschen, die hier leben, zu sehen.“ Er habe einen vollen Tag mit Begegnungen und Gesprächen hinter sich. Damit wolle er Kopf und Herz bereiten für jene, für die er Christ und Bischof sein wolle.

Er habe sich gefragt, wie einer aus dem hohen Norden des Landes, aus dem Bistum Münster, ausgerechnet hierher komme. „Aus einem Niedersachsen soll ein Sachse werden.“ Er kenne den Freistaat bislang eher als Tourist denn als Christ. „Ich verlasse Land, Verwandtschaft und Vaterhaus.“ Dies habe er zunächst mit einem „etwas mulmigen Gefühl“ getan, aber in der Gewissheit, dass Christus ihn in neuer Weise gerufen habe. „Sie sind mit Ihrem Glauben hier durch Bedrängnisse gegangen“, sagte er. „Ich möchte mit Ihnen Christ und Bischof sein im Frieden Christi.“

Von Tomas Gärtner

Kathedrale, Dresden 51.053646064631 13.737777084131
Kathedrale, Dresden
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