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Erster Spatenstich in Bühlau: Bauarbeiten für Schwimmhalle haben begonnen

Erster Spatenstich in Bühlau: Bauarbeiten für Schwimmhalle haben begonnen

Nach jahrelangem Tauziehen fiel gestern offiziell der Startschuss für den Bau der langersehnten Schwimmhalle in Bühlau. Oberbürgermeisterin Helma Orosz setzte zusammen mit Sachsens Innenminister Markus Ulbig (beide CDU) den symbolischen ersten Spatenstich auf dem Grundstück an der Bautzner Landstraße, wo bis Sommer 2011 ein Straßenbahnhof der Dresdner Verkehrsbetriebe stand.

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OB Helma Orosz, Planer Karl Schmitt und Ursula Gefrerer von der Bäder GmbH.

Quelle: Carola Fritzsche

Die Baugrube wurde bereits vor zwei Wochen ausgehoben.

Ende 2015 soll die neue Schwimmhalle in Betrieb gehen. "Es entstehen ein 25-Meter-Sportbecken, ein Lehrschwimmbecken und ein Kinderbecken. Zudem richten wir im Obergeschoss eine Sauna mit drei verschiedenen Kabinen ein", erklärte Matthias Waurick, der Geschäftsführer der neu gegründeten Bäder GmbH. Der Bau der Schwimmhalle Bühlau kostet insgesamt 9,3 Millionen Euro, wobei laut Waurick 3,6 Millionen Euro aus Fördermitteln des Freistaates Sachsen stammen.

"Diese Schwimmhalle bedeutet für viele Schüler und Lehrer eine große Entlastung, die derzeit wegen des wöchentlichen Schwimmunterrichts lange Fahrten mit Bus und Bahn in Kauf nehmen müssen", betonte OB Helma Orosz. Zugleich stellte sie klar, dass der Weg bis zu diesem feierlichen ersten Spatenstich mühsam und steinig war. "Es gab große Hindernisse und Komplikationen, doch das Ziel ist erreicht und allein das zählt", meinte Orosz.

Mit diesen deutlichen Worten spielte die OB auf den endlosen Streit zwischen der Stadt Dresden und der Ortschaft Schönfeld-Weißig an. Denn die ursprünglichen Pläne sahen vor, dass das Hallenbad in Weißig entsteht. So stand es seinerzeit im Eingemeindungsvertrag, ein "Geschenk" für die Bereitschaft der Hochländer, ihre Eigenständigkeit aufzugeben. Später entschied sich Dresden wegen der verkehrsgünstigeren Lage für den Standort Bühlau, Ortsvorsteher Hans-Jürgen Behr stimmte zähneknirschend zu.

Nachdem sich beide Seiten zwischenzeitig sogar vor Gericht trafen, stand am Ende folgender Vergleich: Die Schwimmhalle kommt nach Bühlau, dafür musste die Stadt Dresden zwischen 2007 und 2010 rund zehn Millionen Euro in Schönfeld-Weißig investieren. Die damit scheinbar geglätteten Wogen brausen jedoch weiter. "Von den versprochenen zehn Millionen Euro ist bislang erst reichlich die Hälfte abgearbeitet", ärgerte sich Behr gestern gegenüber den DNN. "Darüber hinaus war am Ende ich es, der an den entscheidenden Stellen Druck gemacht hat. Sonst hätten wir hier noch lange auf einen ersten Spatenstich warten können. Öffentlich feiern lassen sich dafür wie so oft andere", ätzte Behr in die Richtung von Orosz und Ulbig.

Zuletzt gab es während der Planungsarbeiten noch einmal richtig Zoff, weil die Stadt Dresden weder die versprochene Saunalandschaft noch einen Hubboden für Behinderte einbauen wollte.

@Informationen zum Baufortschritt finden Sie im Internet auf www.dd-baeder.de.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 01.04.2014

Christoph Stephan

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