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Erster Spatenstich für Gesundheitszentrum in Klotzsche

Erster Spatenstich für Gesundheitszentrum in Klotzsche

Besonders tief war er nicht, der erste Spatenstich für den Bau des neuen Gesundheitszentrums in Klotzsche. Doch trotz eisiger Temperaturen waren alle Beteiligten auf der Baustelle gestern guter Dinge.

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Auf vier Etagen sollen Patienten, Ärzte und medizinische Dienstleister von der Vereinigung vieler Fachrichtungen unter einem Dach profitieren. Die Planung berücksichtigt die Eiche, die sich auf dem Gelände befindet.

Quelle: virtual-architects.net

An der Haltestelle Arkonastraße entsteht seit gestern ein Neubau, der ab Anfang 2015 auf 4300 Quadratmetern Platz für Ärzte verschiedener Fachrichtungen und für medizinische Dienstleistungen bieten soll. Zehn bis elf Millionen Euro investiert der Bauherr, die GZDK Projekt GmbH Leipzig, in das neue Zentrum. Ursprünglich sollten die Arbeiten bereits im September 2013 beginnen. Doch die Planungen hatten länger als gedacht gedauert.

"70 Prozent der Flächen sind inzwischen vermietet", sagte GZDK-Geschäftsführer Stefan Voges. Mit weiteren Interessenten sei er im Gespräch und zuversichtlich, alle 26 Mieteinheiten im Laufe des Jahres zu vergeben. Gesucht werden noch Ärzte für Chirurgie, Dermatologie, Kinderheilkunde. Projektinitiator Norbert Missel ist froh, dass es nun endlich losgeht. Er hatte mit seiner Gemeinschaftspraxis als Erster einen Mietvertrag unterzeichnet. "Meine Kollegin und ich freuen uns, jetzt abends nach der Sprechstunde hier vorbeizukommen und zu gucken, wie es mit der Baustelle vorangeht."

Auch Sabine Lorenz bekommt neue Räume, sie eröffnet ihre Naturheilpraxis wieder. "Vorher war ich in Altkötzschenbroda, meine Praxis dort ist mit der Flut untergegangen", sagte die Heilpraktikerin. Anfang 2015 sollen die ersten Mieter einziehen können. Bei regelmäßigen Treffen lernen sie sich bereits kennen. "Auch ich als Allgemeinmediziner stoße bei meiner Arbeit oft an Grenzen", erklärt Norbert Missel. "Da entsteht der Wunsch, andere Fachkollegen im Haus zu haben und sich auf dem kurzen Dienstweg auszutauschen."

Das Projekt verbessere die Gesundheitsversorgung nicht nur in Klotzsche, sondern im gesamten Dresdner Norden, sagte Gottfried Ecke. Er ist Ortsamtsleiter in Klotzsche und Pieschen und Ortsvorsteher in Weixdorf. Dort schloss vor einigen Jahren ein alteingesessener Allgemeinmediziner ohne Nachfolger seine Praxis. Mit nur noch einer Allgemeinmedizinerin im Ortskern hätten die Bürger den Ortsrat damals zum Handeln aufgefordert, sagte Ecke. "Ich bin froh, dass das neue Gesundheitszentrum dieses Problem löst." Durch die Haltestelle der Straßenbahnlinie 7 wird das Zentrum für Weixdorfer und besonders für ältere Mitbürger gut zu erreichen sein.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 30.01.2014

Miriam Kruse

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