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Erster Investor für die neue Lingner-Park-Stadt am Hygiene-Museum

Erster Investor für die neue Lingner-Park-Stadt am Hygiene-Museum

Ein grüner Park mit Bebauung vom Rathaus bis zum Großen Garten - das beschreibt der Rahmenplan "Lingner-Park-Stadt", inklusive des Abrisses der alten Robotron-Kantine und der Neuordnung der Fläche um das Hygiene-Museum.

Von Ralf Redemund

Zwar hat der Bauausschuss diesen Plan am späten Mittwochabend dann doch noch nicht verabschiedet, dafür aber die Ideen des ersten Investors für die Lingner-Park-Stadt eifrigst debattiert und befürwortet.

Die Sivia Baukonzept GmbH will gegenüber dem Hygiene-Museum im Bereich Lingnerallee/Herkulesallee Wohnungen errichten. Dafür hat die Dresdner Firma eine Bebauungsstudie vorgelegt, die sich allerdings nicht ganz an die Fluchten des Rahmenplans hält, dafür an alte Straßenzüge aus dem historischen Dresden orientiert. Axel Bergmann (SPD) drang im Ausschuss nun darauf, dass auch ein Knick in die Flucht möglich sein muss. Sivia plant, Parzellen zu bilden, um kleine Einheiten mit Gebäuden zu entwickeln.

Doch während die große Idee, nämlich den Großen Garten mittels Baumalleen, Bänken, Beeten und neuen Gebäuden an das Rathaus und den geplanten Promenadenring anzuschließen, klar ist, gab es in Sachen Verkehr und Bauentwicklung zu viele unbeantwortete Fragen. Deshalb vertagte der Ausschuss die Vorlage auf die nächste Sitzung.

Das Engagement der Sivia wurde indes gelobt. Geschäftsführer der Sivia ist Frank Wießner. Die Sivia hat sich auf den Neubau von hochwertigen, nachhaltigen, ökologischen Häusern spezialisiert. Dafür sieht Wießner noch genug Potenzial in Dresden, zum Beispiel auf Brachflächen in der Johannstadt, der Leipziger Vorstadt oder eben am Großen Garten.

Wießner baut in der 5. Generation in Dresden. Allerdings sind viele Bauwerke aus der Zeit vor 1945, die von den Wießners gebaut wurden, nicht mehr erhalten. Dennoch oder gerade deswegen sieht sich Frank Wiesner in dieser Tradition. Der nicht einmal 40-Jährige hat in Dresden bereits über 150 Wohnungen gebaut und verkauft.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 29.11.2012

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