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Erste umgebaute DHL-Frachtmaschine der Dresdner Flugzeugwerke in Leipzig übergeben

Erste umgebaute DHL-Frachtmaschine der Dresdner Flugzeugwerke in Leipzig übergeben

Die Posttochter DHL Express modernisiert ihre europäische Flotte. Am Dienstag wurde der erste zur Frachtmaschine umgebaute Airbus 300-600 am Luftfrachtdrehkreuz Leipzig-Halle an DHL übergeben.

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Am Dienstag wurde auf dem Flughafen Leipzig/Halle ein zur Frachtmaschine umgebauter Airbus 300-600 an DHL übergeben.

Quelle: dpa

Ursprünglich waren nur 13 Maschinen geplant. Jetzt sollen insgesamt 18 umgebaute Frachtflieger bis Mitte 2013 schrittweise anstelle von A300-B4-200 am Luftfrachtdrehkreuz Leipzig-Halle eingesetzt werden.

Den Umbau übernehmen die EADS Elbe-Flugzeugwerke Dresden. Dies sei der größte Auftrag in der Geschichte des Unternehmens, sagte der Geschäftsführer der Flugzeugwerke, Andreas Sperl. „Er beendet zugleich eine schwierige Zeit“, sagte er. In der Wirtschaftskrise sei kein einziger Auftrag für den Flugzeugumbau hereingekommen. Die Belegschaft war in Kurzarbeit oder an andere EADS-Standorte ausgeliehen. „Jetzt sind sie alle wieder da“, sagte Sperl. Das Unternehmen hat 1100 Mitarbeiter. Dresden ist außerdem Zulieferer in der EADS-Gruppe.

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Am Dienstag wurde der erste vom Passagierflugzeug zur Frachtmaschine umgebaute Airbus 300-600 am Luftfrachtdrehkreuz Leipzig-Halle an DHL übergeben.

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Alle 18 Flugzeuge seien als gebrauchte Passagiermaschinen von einem großen japanischen Unternehmen gekauft worden, sagte der Geschäftsführer der European Air Transport Leipzig GmbH, Markus Otto. Die DHL-Tochter ist für den gesamten Flugbetrieb am Drehkreuz zuständig. Angaben über die Höhe der Umbaukosten machte er nicht.

Die neuen umweltfreundlicheren A300-600 sollen in Europa auf Kurz- und Mittelstrecken eingesetzt werden. Otto betonte, die neuen Flugzeuge seien die leisesten ihrer Klasse. Mit ihrer Einführung würden schrittweise 140 neue Arbeitsplätze geschaffen. Bis 2015 solle zudem die Antonow-Flotte umgerüstet werden. Pro Nacht würden fünf bis sechs von den propellergetriebenen Antonow-Maschinen eingesetzt.

Zwar ist die Großansiedlung ein Jobmotor für die Region, war aber von Beginn an bei Anwohnern wegen des nächtlichen Fluglärms umstritten. Das Bundesverwaltungsgericht beschnitt zwar die bis 2008 uneingeschränkt geltende Nachtflugerlaubnis am Flughafen Leipzig-Halle, ließ Expressflüge aber weiterhin zu.

Das Drehkreuz Leipzig-Halle ist das größte der weltweit drei Logistikdrehscheiben von DHL. Die Posttochter beschäftigt dort 3000 Menschen und investierte 300 Millionen Euro. Mehr als 55 Maschinen transportieren täglich Expressfracht zu weltweit 50 Zielen. Weitere 14 Millionen Euro investiert DHL in ein neues Logistikzentrum in Flughafennähe. Es soll 2014 fertig sein und 175 Arbeitsplätze bringen.

dpa

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