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Erste Gastronomie im Kraftwerk Mitte in Dresden öffnet

Kaffee und Eis beim Pförtner Erste Gastronomie im Kraftwerk Mitte in Dresden öffnet

Am 2. Mai eröffnet im Pförtnerhäuschen am Kraftwerk Mitte ein Bistro & Café. Erst will Gastronom René Kuhnt die Bauarbeiter versorgen, dann die Gäste der Theater, die im Dezember ihre Pforten öffnen. Kuhnt wünscht sich nichts sehnlicher als weitere Gastronomen, die ins Kraftwerksareal ziehen.

Gastronom René Kuhnt in seinem Kleinod.
 

Quelle: Anja Schneider

Dresden..  Als er mit Drewag-Manager Frank Neuber im Dezember 2014 über das Gelände des Kraftwerks Mitte gegangen sei, habe er nichts Passendes gefunden, bekannte der Dresdner Gastronom René Kuhnt. Bei der Verabschiedung sei sein Blick auf das Pförtnerhäuschen am Wettiner Platz gefallen. „Da wusste ich: Das ist es“, so der Gastronom, der auch im Kleinen Haus die Gastronomie betreibt.

Nach erfolgreichen Verhandlungen über einen langfristigen Mietvertrag nahm Kuhnt viel Geld in die Hand und sanierte das ehemalige Pförtnerhäuschen am Eingang zu Dresdens künftiger Kulturmeile. Mehr als 100 000 Euro kosteten laut dem Gastronom die Umbauarbeiten, die dem Häuschen einen urgemütlichen Charme verliehen. Das Mobiliar stammt aus den 1930er Jahren, dort, wo der Pförtner früher die Schranke öffnete, steht eine Couch.

18 Plätze bietet das Bistro & Café „T 1“, das am 2. Mai seine Pforten öffnen wird. Dazu kommt eine Raucherlounge mit zehn Plätzen, ein Biergarten mit 20 bis 30 Sitzplätzen soll folgen. „Erst einmal machen wir Bauarbeiterversorgung“, erklärt Kuhnt sein Konzept. Solange das Kraftwerk Mitte im Bau ist, werde er Bockwurst, Wiener und Suppe anbieten, dazu natürlich Kaffee, Kuchen und Eis – auch im Straßenverkauf. Wenn die Theater im Dezember öffnen, will der Gastronom auf ein mediterranes Angebot umstellen. „Es wird Häppchen geben“, kündigt Kuhnt an. Für große Menüs sei die Küche mit anderthalb Quadratmetern zu klein.

„Es müssen noch ganz viele Gastronomen auf das Gelände ziehen“, wünscht sich der Gastronom Konkurrenz herbei. „In die Theatergasse gehört ein Italiener mit wackligen Tischen, wir brauchen eine Cocktailbar und gutbürgerliche Küche.“ Er allein könne die vielen Gäste nicht bewirten auf den 60 Quadratmetern, die das Pförtnerhäuschen bietet. Hinzu kämen Anwohner, Studenten der Musikhochschule und die Mieterarbeiter von Mietern auf dem Kraftwerksareal.

Zunächst werde er von 7 bis 17 Uhr öffnen und dann die Zeiten an den Bedarf anpassen, erklärt der Gastronom. „Da können die Schauspieler auf jeden Fall noch einen Absacker bei uns bekommen“, kündigt er Öffnungszeiten bis in den frühen Morgen an und spezielle, auf die Operetten-Premieren zugeschnittene Cocktails.

Frank Neuber erklärte, Kuhnts Wunsch nach Konkurrenz werde in jedem Fall erfüllt. „Wir planen mit fünf Gastronomen auf dem Kraftwerksgelände und sind mit einigen Bewerbern im Gespräch.“Drewag-Vorstand Reinhard Richter lobte Kuhnt für seinen Weitblick: „Wir brauchen solche Enthusiasten, die sich in diese Gebäude verlieben und mitziehen.“

Das Musik-Café Kuhnt in Pieschen, das der Gastronom im Sommer 2014 geschlossen hatte, soll wieder in Betrieb gehen. „Aber jetzt bringen wir erst einmal das Bistro & Café ins Laufen, dann atmen wir ein halbes Jahr durch und danach kommt Pieschen an die Reihe“, erklärte er.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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