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Ergebnisse der Elternbefragung: Dresdner wollen Plätze im Kindergarten

Ergebnisse der Elternbefragung: Dresdner wollen Plätze im Kindergarten

Ergebnisse der Elternbefragung: Dresdner wollen Plätze im Kindergarten Dresden. Das Konzept Kindertagesstätte hat in der Dresdner Elternschaft sehr starken Rückhalt: Spätestens ab dem dritten Lebensjahr ihres Kindes wünschen so gut wie alle Eltern einen Platz im Kindergarten – nur 0,4 Prozent bevorzugen ausschließlich die Betreuung im Familienkreis.

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Archivbild

Quelle: dpa

Das geht aus der jüngsten stadtweiten und repräsentativen Elternbefragung des Kita-Eigenbetriebs hervor.

Als Hauptargumente pro Kita nannten die befragten Mütter und Väter vor allem die Chance für ihre Kinder, mit Gleichaltrigen zu spielen und zu lernen, außerdem die professionelle Betreuung durch Fachkräfte. Auch der vergleichsweise hohe Anteil berufstätiger Eltern in Dresden dürfte die hohe Kindergarten-Nachfrage beeinflussen, zudem eigene positive Erfahrungen der Eltern- und Großelterngeneration mit Kindergärten zu DDR-Zeiten.

Das vor der Wende ebenfalls praktizierte Wochenkrippen-Konzept, das damals vor allem von Schichtarbeiterinnen genutzt wurde, hat hingegen ausgedient: Nur noch eine ganz kleine Minderheit von 3,4 Prozent will oder muss Babys, die noch keine sechs Monate alt sind, zur Tagespflege oder in eine Krippe geben.

Aber schon wenn der Sohn oder die Tochter ein Jahr alt ist, wünschen zwei Drittel aller Eltern tagsüber eine Betreuung außerhalb der eigenen vier Wände. Doch auch in dieser Altersgruppe haben sich seit den 1990er Jahren die Interessen verschoben: Gerade für jüngere Kinder bis zum 24. Lebensmonat haben mittlerweile 16 Prozent der Eltern das Konzept „Tagespflege“ als Alternative zur Krippe für sich entdeckt.

Ein Teil mag ursprünglich schlicht wegen der Krippenengpässe in Dresden zur Tagesmutter gegangen sein – aber viele Eltern gaben in der Befragung inhaltliche Gründe an: Die familienähnlichere Betreuung in Gruppen mit höchstens fünf Kindern, die Konzentration auf eine feste Bezugsperson und eine individuellere Zuwendung sprechen nach Meinung der Befragten für eine Tagesmutter oder einen Tagesvater.

Deutlich wurde durch die Umfrage aber auch, dass die pädagogische Qualität für den übergroßen Teil der Mütter und Väter einen sehr hohen Stellenwert hat. Gerade in jüngster Zeit wurden aber zunehmend Sorgen von Eltern laut, unter dem forcierten Kita-Ausbauprogramm und der hohen Belegung in den Kindergärten könnte eben diese Qualität leiden.

DNN

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