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Erdbeben in Nepal: Dresdner Unternehmen fliegt Reisende aus – Arche Nova bittet um Spenden

Erdbeben in Nepal: Dresdner Unternehmen fliegt Reisende aus – Arche Nova bittet um Spenden

Bei dem Erdbeben in Nepal mit Stärke 7,8 wurden mindestens 3200 Menschen getötet und viele weitere verletzt. Eine internationale Hilfsaktion läuft.

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In Kathmandu betrauern Angehörige Erdbebenopfer.

Quelle: Narendra Shrestha

In Dresden starten Vereine und Unternehmen mit der Hilfe und bitten um Spenden.  

Die Dresdner Hilfsorganisation Arche Nova koordiniert nach eigenen Angaben einen Nothilfeeinsatz. Ein Mitarbeiter von Arche Nova sei bereits von Myanmar aus auf dem Weg in die Katastrophenregion, um den Hilfsbedarf auszuloten. In Dresden bereiteten Mitarbeiter die Wasseraufbereitungsanlagen für den Transport vor, da erfahrungsgemäß schnelle Hilfe in der Trinkwasserversorgung notwendig sei. 

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Trauernde Angehörige eines Opfers in Nepals Hauptstadt Kathmandu. Foto: Narendra Shrestha

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Das Dresdner Reiseunternehmen „Diamir Erlebnisreisen“ meldet, das alle Reisenden des Unternehmens, die sich in Kathmandu befanden, in Sicherheit und bereits auf dem Rückweg nach Deutschland seien. „Alle Reisegäste, die in Trekkinggebieten unterwegs sind, erreichen Kathmandu voraussichtlich erst in einigen Tagen, da alle verfügbaren Inlandsflugkapazitäten derzeit noch mit Priorität für den Transport von Verletzten genutzt werden“, teilte das Unternehmen mit. Zugleich habe man von allen Trekkinggruppen die Nachricht erhalten, dass sämtliche Touristen und nepalesischen Begleiter in Sicherheit seien. Das Dresdner Unternehmen hat eine Notfall-Hotline für Verwandte und Bekannte eingerichtet.  

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Trauernde Angehörige eines Opfers in Nepals Hauptstadt Kathmandu. Foto: Narendra Shrestha

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Auch die Sächsische Himalaya Gesellschaft SHG e.V, die von den beiden Dresdner Bergsteigern Götz Wiegand und Frank Meutzner, geführt wird, hat eine Hilfsaktion gestartet. „Mit großem Entsetzen haben wir von dem verheerenden Erdbeben und seinen Folgen gehört. Selbstverständlich wollen auch wir helfen. In den letzten Stunden gingen unzählige Mails und Anrufe von Leuten ein, die ebenfalls helfen wollen“, teilten Wiegand und Meutzner, die selbst häufig im Himalaya unterwegs sind, am Sonntagabend mit. Da die beiden momentan noch keinen Kontakt zu ihren Freunden in Nepal haben, konnten sie noch kein konkretes Hilfsprojekt benennen. „Wir werden uns von unserem langjährigen Freund einheimischen Führer, Mingmar Sherpa, ein ganz gezieltes Hilfsprojektprojekt benennen lassen und die Spenden für dieses Projekt verwenden“, kündigten sie an.  

Das Beben der Stärke 7,8 ereignete sich am Samstag um 11:56 Uhr Ortszeit in der Nähe der Hauptstadt Kathmandu. Dutzende Nachbeben sorgen vor Ort weiterhin für Gefahren.

Spenden für die Arbeit von Arche Nova sind hier möglich.

dbr

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