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Energiekonzept 2030: Einsparung von 14 Millionen Tonnen sind in Dresden CO2 möglich

Energiekonzept 2030: Einsparung von 14 Millionen Tonnen sind in Dresden CO2 möglich

Mitte Mai soll der Stadtrat über das "Integrierte Energie- und Klimaschutzkonzept Dresden 2030" (IEuKK) entscheiden. Das Papier analysiert, wie sich der Energiemarkt der Stadt bis 2030 entwickeln könnte und unterbreitet Vorschläge, um die von Bundesregierung und Stadtrat beschlossenen Klimaschutzziele zu erreichen.

12,5 bis 14,5 Millionen Tonnen CO2 könnten damit bis 2030 eingespart werden.

Zu den vorgeschlagenen Maßnahmen gehört zum Beispiel Energieeinsparung im Wohnbereich, allerdings nicht durch Abdrehen der Heizung, sondern durch bessere Wärmedämmung. Die Stadt könnte künftig Immobilien nur mit Auflagen zur energetischen Sanierung veräußern.

Angedacht ist auch eine Arbeitsgruppe "Drewag" mit Vertretern aus dem Umwelt-, dem Stadtplanungs- und dem Hochbauamt, da das Unternehmen eine "herausragende Bedeutung" in der Umsetzung des Konzepts habe. Drei bis fünf Windkraftanlagen am Stadtrand sowie eine Erdgasoffensive für Nutzfahrzeuge wären ebenfalls wünschenswert.

Die Ausgangssituation (Daten von 2010) stellt sich durchaus positiv dar: "Dresden ist bereits in vielen Positionen besser als der deutsche Durchschnitt", heißt es in der Zusammenfassung zum Konzept. Sanierungsarbeiten nach der Wende, viele Grünzüge, Wasserflächen und eines der größten zentralen Fernwärmenetze des Landes lassen Dresden zunächst gut dastehen. Der Anteil erneuerbarer Energien im Strom- und Wärmebereich lag jedoch bei unterdurchschnittlichen drei Prozent (deutschlandweit 17 Prozent).

Bereits gestern informierte sich ein Fachpublikum auf Einladung des Vereins "Lokale Agenda 21" im Rathaus über den Maßnahmenplan. "Das Konzept wird von den Fachleuten als Schritt in die richtige Richtung bewertet", resümierte Vereinsmitglied Stefan Mieth. "Allerdings ist es ein Konzept. Viele Details sind noch offen, vor allem wenn konkrete Fragen nach der Umsetzung aufkommen." Wie die Stadt selbst in einer Pressekonferenz Ende Februar bekannte, benötigt die Umsetzung des Konzepts das aktive und abgestimmte Handeln der Stadtverwaltung, der städtischen Betriebe und der privaten Unternehmer. Heute um19 Uhr stellt Wirtschaftsbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) der Öffentlichkeit den Maßnahmenplan im Lichthof des Rathauses im Rahmen einer Bürgersprechstunde vor.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 25.04.2013

fs

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