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EnergieVerbund Arena Dresden: Planungsbüro auch an eingestürzter Halle in Bad Reichenhall beteiligt

EnergieVerbund Arena Dresden: Planungsbüro auch an eingestürzter Halle in Bad Reichenhall beteiligt

Wer hat Schuld an dem Debakel um das Dach der Dresdner Eissporthalle? Wie Sportbürgermeister Winfried Lehmann (CDU) am Freitag auf DNN-Nachfrage erklärte, steht die Antwort auf diese Frage noch immer nicht zweifelsfrei fest.

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Unter den durchweichten Dämmschichten auf der Eishalle haben die Arbeiter eine komplett verrostete Dachschicht gefunden.

Quelle: Uwe Hofmann

Allerdings rückt der Verdacht nach Auswertung verschiedener Gutachten weg von der mittlerweile insolventen Dachdeckerfirma "Dach- und Abdichtung Kaiser GmbH" aus dem Grimmaer Ortsteil Nerchau hin zum verantwortlichen Generalplaner.

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Sechs Tage die Woche arbeiten zur Zeit Dachdecker im Schichtsystem auf der EnergieVerbund Arena. Die Sanierung der undichten Halle erfolgt am offenen Dach. Regnet es, steht das Wasser zentimeterhoch auf der Eisfläche.

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Generalplaner war beim Bau der Energie-Verbund-Arena das in München ansässige Büro "Schmidt-Schicketanz und Partner", dessen Gesellschafter Hans Jürgen Schmidt- Schicketanz pikanterweise auch am Bau der 2006 eingestürzten Eislaufhalle in Bad Reichenhall beteiligt war. "Eines der wichtigsten Ergebnisse der Gutachten ist, dass die Dachdecker nur gemacht haben, was ihnen die Generalplaner aufgetragen haben und dass so für die Dresdner Eishalle offenbar ungeeignetes Material verbaut wurde", betont Lehmann. Er rechnet damit, dass sich beide Seiten früher oder später vor Gericht treffen werden.

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Arbeiten am Dach der Dresdner Eishalle.

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Die Stadt werde nicht auf den Kosten für die eingetretenen Schäden sitzen bleiben, gibt sich Lehmann mit Blick auf mögliche Regressforderungen kämpferisch. Bei Schmidt-Schicketanz reagiert man zurückhaltend. "Uns liegt ein Teil der Gutachten vor, aber ich werde mich nicht an Spekulationen über die Ursache für die Risse im Dach der Dresdner Eishalle beteiligen. Das Ganze ist ein Versicherungsfall", sagt Geschäftsführer Christoph Nagel-Hirschauer.

Mehr zum Thema lesen Sie in der Wochenendausgabe der DNN sowie auf DNN-Exklusiv.

Christoph Stephan

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