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Endspurt auf "Florana"-Baustelle an der Hauptstraße - Übergabe im Frühjahr

Endspurt auf "Florana"-Baustelle an der Hauptstraße - Übergabe im Frühjahr

Noch verhüllen große weiße Planen den "Florana"-Neubau an der Hauptstraße. Doch diese werden schon in wenigen Wochen verschwunden sein. Denn "Florana"-Geschäftsführer Heinz Nettekoven will das Gebäude mit den Hausnummern 5 bis 7a bis März, spätestens April dieses Jahres an den künftigen Eigentümer und die Mieter übergeben.

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Noch versteckt sich der Neubau hinter großen Planen, in wenigen Wochen sind diese verschwunden.

Quelle: Carola Fritzsche

"Ankermieter sind die Sparkasse Dresden und Apollo Optik", teilt Nettekovens Assistentin Nadine Matysik auf DNN-Anfrage mit.

Außerdem würden sich auf insgesamt 1400 Quadratmetern Gewerbefläche ein Bäcker mit Café und eine Apotheke mit Kosmetikstudio niederlassen. Für die Sparkasse ist es ein Umzug. Sie schließt nach Eröffnung der neuen Niederlassung an der Hauptstraße ihre versteckte Filiale am Neustädter Markt.

Im ersten bis vierten Obergeschoss sind derweil 25 Mietwohnungen mit Größen zwischen 77 und 160 Quadratmetern entstanden - teilweise mit Loggien und Wintergärten. In einer 47 Stellplätze umfassenden Tiefgarage können die Mieter ihre Autos parken. "Florana" ist ein Projektentwickler aus Weimar und in Dresden derzeit auf ganz verschiedenen Baustellen unterwegs. In das Projekt an der Hauptstraße investierte das Unternehmen nach Angaben von Nadine Matysik rund zwölf Millionen Euro. Die Thüringer planen zur Zeit unter anderem auch den Bau zweier Passagen am Straßburger Platz und in der Friedrichstadt.

Die Arbeiten in der Inneren Neustadt haben im September 2010 mit dem Abriss der maroden "Platte" aus DDR-Zeiten begonnen. Sie stand mit Ausnahme von Jens Genschmars "Dresdner Fußballmuseum" leer. Der FDP-Stadtrat bezog im November sein neues Domizil im Glücksgas-Stadion. Zwischenzeitig verzögerten sich die Bauarbeiten am "Florana"-Projekt um zwei Monate, weil ein alter Fernwärmekanal in den Plänen nicht eingezeichnet war und dieser erst umverlegt werden musste. Die Mehrkosten bezifferte ein Sprecher des Unternehmens damals auf etwa 300 000 Euro.

Über die künftige Bebauung des Grundstücks an der Hauptstraße war im Frühjahr 2010 ein heftiger Streit entbrannt. Vertreter der "Gesellschaft Historischer Neumarkt Dresden" bezeichneten die modernen Entwürfe des Architekturbüros "Knerer und Lang" als "unansehnliche Kistenarchitektur" am Eingang zum Barockviertel. Thomas Knerer nannte diese Kritik dagegen unsachlich, das Gebäude würde sich im Bereich der jetzt wieder freien Heinrichstraße an den Höhen und Proportionen der bestehenden barocken Häuser orientieren.

In einem damals durch das Institut für Kommunikationswissenschaften der TU Dresden erhobenen DNN-Barometer sprach sich eine knappe Mehrheit der befragten Dresdner für einen Neubau im barocken Stil aus, insbesondere die 18- bis 24-Jährigen wünschten sich dies.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 25.01.2012

Christoph Stephan

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