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Endlich Baubeginn am Wiener Loch in Dresden - Grundstein gelegt

Endlich Baubeginn am Wiener Loch in Dresden - Grundstein gelegt

Glückliches Ende einer scheinbar unendlichen Geschichte: Denn die Tage des „Wiener Lochs", der riesigen Baugrube unmittelbar vor dem Hauptbahnhof, sind gezählt.

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Die Visualisierung der geplanten Häuser am Wiener Loch.

Quelle: Revitalis Reals Estate AG

Am Montag wurde der Grundstein für den Neubau namens „Prager Carrée" gelegt. Bis zum Sommer 2016 entsteht nun auf dem mehr als 8500 Quadratmeter großen Grundstück ein sechs- bis siebengeschossiges Gebäudeensemble mit insgesamt 241 Wohnungen und bis zu zwölf Gewerbeeinheiten.

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Die Visualisierungen des Wiener Lochs zeigen die späteren Bebauungspläne

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Bauherr ist die „Revitalis Real Estate AG" aus Hamburg, die unter anderem auch hinter dem Immobilienprojekt „Westside Tower" im Frankfurter Europaviertel steht.„Bye bye Wiener Loch", frohlockte Dresdens Baubürgermeister Jörn Marx (CDU). „Nun gibt es bald wieder eine geschlossene Spange zwischen dem Wiener Platz und dem Albertplatz." Das Baufeld mit der offiziellen Nummerierung MK5 klaffte jahrelang im wahrsten Sinne des Wortes als offene Wunde im Herzen der Dresdner Innenstadt.

Und die Sicherung der riesigen Baugrube verschlang jeden Monat rund 30 000 Euro Steuergeld, insbesondere weil Grundwasser abgepumpt werden musste. Mit dem Startschuss für das „Prager Carrée" verschwinden nun auch bald die hässlichen blau-rostigen Rohre entlang der St. Petersburger Straße.„Wir sind überzeugt von dem einmalig urbanen Standort sowie der Lebensqualität und dem Potenzial Dresdens", betonte Revitalis-Vorstand Thomas Cromm.

Ungeachtet der Verzögerungen bis zur Erteilung der Baugenehmigung, lobte er in seiner Ansprache explizit die hiesige Stadtverwaltung: „Sie gab sich uns gegenüber sehr konstruktiv und versteckte sich nicht wie andere Stadtverwaltungen hinter 25 Jahre alten Bebauungsplänen", so Cromm.Im „Prager Carrée" entstehen ausschließlich Mietwohnungen, was in Dresden bei Neubauten mittlerweile Seltenheitswert hat. Die Wohnungen werden hochwertig geplant – mit Fußbodenheizungen, Parkett, Einbauküchen und bodentiefen Fenstern sowie einem Balkon oder einer Terrasse. Die Erdgeschosswohnungen bekommen einen eigenen kleinen Garten. „Bleibt zu hoffen, dass das ‚Prager Carrée‘ so schön wird, dass es auch in Prag stehen könnte", meinte Kabarettist Uwe Steimle augenzwinkernd mit Blick auf die oft besonders romantisch gezeichneten Visualisierungen der Architekturbüros.

Christoph Stephan

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