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Elternbeiträge für Kinderbetreuung in Dresden steigen auch im nächsten Jahr

Kinderbetreuung Elternbeiträge für Kinderbetreuung in Dresden steigen auch im nächsten Jahr

Die aktuelle Steigerung der Elternbeiträge für die Kinderbetreuung in Dresden ist noch gar nicht in Kraft getreten, da wird schon an der nächsten Erhöhungsrunde gearbeitet. Nach der Mehrbelastung ab 1. September 2016 werden die Eltern auch ab 1. September 2017 tiefer in die Tasche greifen müssen.

Kita-Kinder beim Essen.
 

Quelle: dpa-Zentralbild

Dresden.  Die aktuelle Steigerung der Elternbeiträge für die Kinderbetreuung in Dresden ist noch gar nicht in Kraft getreten, da wird schon an der nächsten Erhöhungsrunde gearbeitet. Nach dem Zuschlag ab 1. September 2016 werden die Eltern nach DNN-Informationen auch ab 1. September 2017 tiefer in die Tasche greifen müssen.

Wie aus Unterlagen der Verwaltung für den laufenden Abstimmungsprozess hervorgeht, sollen die Elternbeiträge in Krippe, Kindergarten und Hort angehoben, im Förderhort leicht gesenkt werden. Die Erhöhung läuft nach dem üblichen Prozedere. Die Stadt, also der Eigenbetrieb Kindertagesstätten, ermittelt alljährlich die aktuellen Betriebskosten. Davon kann ein Teil auf die Eltern umgelegt werden, bei Krippen sind es 23 Prozent, bei Kindergarten und Hort 30 Prozent, beim Förderhort 25 Prozent. In der Landeshauptstadt werden diese rechtlichen Obergrenzen voll ausgeschöpft. Ein weiteren Teil übernimmt der Freistaat, der größere Rest bleibt aber an der Stadt hängen.

Nach dem gesetzlichen Umlage-Schlüssel berechnet die Stadtverwaltung die neuen Kita-Beiträge, legt sie den freien Trägern zur Stellungnahme vor und lässt dies dann in eine Beschlussvorlage für den Stadtrat einfließen. Eine Beteiligung der Eltern, die die Beiträge zahlen müssen, sehen die gesetzlichen Bestimmungen nicht vor. Diese ist dann praktisch Sache des Stadtrats. Der wird sich vermutlich im Frühjahr 2017 mit der geplanten Erhöhung befassen.

Im Durchschnitt waren die Aufwendungen für den Betrieb der Dresdner Kindertageseinrichtungen in städtischer sowie freier Trägerschaft im vergangenen Jahr um rund 3,6 Prozent gestiegen. Dabei fiel die Steigerungsrate mit 4,36 Prozent im Bereich der Krippenbetreuung am höchsten aus; mit 3,71 Prozent folgen die Kindergärten. Im Bereich der Hortbetreuung haben sich die Betriebskosten nur um 2,80 Prozent erhöht. Im Vergleich mit dem Jahr 2014 waren lediglich im Bereich der Ganztagesbetreuung der Horte an Förderschulen um 0,79 Prozent niedrigere Betriebskosten zu verzeichnen. Diese Zahlen waren im Juli vorgelegt worden. Der Vorschlag der Verwaltung für die Erhöhung der Elternbeiträge „wird die veränderten Betriebskosten 1:1 abbilden“, hieß es schon damals auf DNN-Anfrage in der Stadtverwaltung.

Was das genau bedeutet, zeigen die DNN vorliegenden Pläne. Die 9-Stunden- Betreuung in der Krippe soll von 203,93 Euro (ab 1.9.2016) auf 212,81 Euro ab 1. September 2017 steigen, bei den Kindergärten geht es von 140,79 Euro auf 146,02 Euro hoch, für Hortkinder (sechs Stunden Betreuung) steigt der Beitrag von 82,24 Euro auf 84,54 Euro und im Förderhort soll er von 108,02 auf 107,16 Euro sinken.

Für viel Aufregung hatten Anfang dieses Jahres geplante Verteuerungen für Geschwisterkinder gesorgt. Auch für das dritte Kind, dass gleichzeitig in einer Kita betreut wird, sollten anteilige Beiträge fällig werden. Der Stadtrat kippte das letztlich. Bei der nächsten Runde 2017 sieht die Stadtverwaltung in diesem Bereich keine Änderungen vor. Für das zweite Kind soll der Beitrag um 40 Prozent und für das Dritte um 100 Prozent ermäßigt werden, wie bisher auch.

Von Ingolf Pleil

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