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Elektro-Phaeton: Kommt er oder nicht?

Dresdner Manufaktursprecher dementiert Gerüchte über ein Ende der Luxusmarke Elektro-Phaeton: Kommt er oder nicht?

Am 18. März, läuft in der Gläsernen Manufaktur der letzte Phaeton mit einem Verbrennungsmotor vom Band. Bislang steht im Raum, dass am Standort Dresden ab 2019 eine neue Version mit Elektro-Motor gebaut wird. Aus der Konzernzentrale kommen Gerüchte, das Projekt sei gestorben. Das wird in Dresden heftig dementiert.

Heute verlässt der letzte Phaeton mit Verbrennungsmotor die Gläserne Manufaktur von Volkswagen in Dresden. Dass sein Comeback als Elektro-Version umstritten ist, wird in Dresden heftig dementiert.

Quelle: dpa-Zentralbild

Dresden. Am 18. März läuft in der Gläsernen Manufaktur Dresden der letzte Phaeton vom Band. Die Luxuslimousine hatte bei weitem nicht den Absatz gefunden, den sich Volkswagen beim Produktionsstart 2002 versprochen hatte. Von dem Traum, jedes Jahr 20 000 der Nobelkarossen auf den Markt zu werfen, blieben im besten Jahr (2011) gut 11 000 übrig. Danach ging es in Riesenschritten bergab, auch weil neue Versionen immer wieder verschoben wurden. Am Freitag nun also das Ende für die Variante mit Verbrennungsmotor. Und die große Frage: Was wird aus der Manufaktur? Kommt der Elektro-Phaeton wie versprochen 2019?

Pünktlich zum Tag lieferte am Donnerstag das Manager Magazin vorab die Meldung, Europas größter Autobauer habe die Elektroversion zu den Akten gelegt. „Das Auto wäre zu teuer geworden und sei auch nicht geeignet, um die Zukunft einer Massenmarke wie VW zu symbolisieren“, wird Markenchef Herbert Diess indirekt zitiert. Und: Ein verbesserter Elektro-Golf oder ein kleines Batterie-SUV seien besser geeignet.

Diess lehne die Elektrolimousine auch deshalb ab, so das Magazin mit Verweis auf Konzernkreise, weil er für den Phaeton gleich doppelt bezahlen müsse. Kassieren würde jeweils Audi. So bekomme die Volkswagen-Tochter Geld, weil die Ingolstädter die Plattform für die nächste Generation der Oberklasselimousinen des Konzerns entwickeln – und damit auch Vorarbeit für den traditionellen Phaeton geleistet haben. Der Elektro-Phaeton sollte allerdings auf eine andere Plattform gesetzt werden. Auch die werde von Audi entwickelt, und auch dafür hätte VW bezahlen müssen. Es handele sich jeweils um dreistellige Millionenbeträge, heiße es Wolfsburg. Das sei zu viel für ein Auto.

Die Entgegnung aus der Gläsernen Manufaktur Dresden, der potenziellen Produktionsstätte des Elektro-Phaeton, kam prompt und unmissverständlich: „Wir weisen die aktuelle Berichterstattung zum Phaeton zurück“, erklärte Manufaktursprecher Carsten Krebs. Der Phaeton ist und bleibt ein wesentliches Projekt für Volkswagen. Er ist für die Positionierung der Marke Volkswagen und für die Demonstration unserer technologischen Fähigkeiten unerlässlich. Das ursprünglich geplante Nachfolgemodell des Phaeton wurde im vergangenen Jahr gestoppt, dieses aber im Sinne eines echten Neuanfangs. Der Phaeton macht nur Sinn, wenn er wieder der unumstrittene Leuchtturm der Marke Volkswagen wird. Die nächste Generation des Phaeton wird voll elektrisch und voll vernetzt sein.“

Von Barbara Stock

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