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Elbpegel in Dresden steigt - Hochwasserlage im übrigen Sachsen entspannt sich

Elbpegel in Dresden steigt - Hochwasserlage im übrigen Sachsen entspannt sich

Der Elbpegel in Dresden steigt. Am Sonntag um 13.15 Uhr zeigte der Pegel einen Wert von 3,67 Meter und damit mehr als am Vortag an. Aus diesem Grund musste auch das für Sonntag geplante Neujahrsschwimmen der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft verschoben werden.

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Am Sonntag um 13.15 Uhr zeigte der Pegel einen Wert von 3,67 Meter und damit mehr als am Vortag an.

Quelle: Matthias Hiekel

Der durchschnittliche Wasserstand in der Elbe liegt bei zwei Meter. Alarmstufe 1 musste allerdings noch nicht ausgelöst werden, das geschieht bei einem Pegel ab vier Meter Höhe. Zur Jahrhundertflut im August 2002 waren es 9,40 Meter.

Starke Regenfälle am Freitag hatten die Flüsse in ganz Sachsen anschwellen lassen und führten vor allem im westlichen Teil des Freistaates zu Alarm. Dort hatte sich die Situation allerdings am Samstag weitgehend entschärft. „Die Lage ist entspannt“, teilte die Polizeidirektion Südwestsachsen mit, in deren Bereich das meiste Hochwasser zusammenlief. Es habe weder eine Gefährdung der Anwohner noch Schäden gegeben. Am Sonntag folgte bei Nieselregen kein wirklicher Anstieg der Pegelstände mehr. Vielerorts strömte das Wasser bei gleichbleibendem Stand im Flussbett.

Die höchste Alarmstufe 4 wurde beim ersten Hochwasser 2013 nur am Pegel der Zwickauer Mulde in Morgenröthe-Rautenkranz erreicht. Der Wert lag am Sonntag dort schon wieder bei Stufe 2. Ansonsten gab es nur noch an den Flüssen Zschopau, Flöha und Zwickauer Mulde an einigen Abschnitten die niedrigste Stufe 1.

Am Freitag hieß es allerdings mancherorts „Land unter“. In Lichtenstein und Altenberg mussten überflutete Straßen gesperrt werden. In Klingenthal (Vogtlandkreis) versuchte die Feuerwehr mit Hilfe von Sandsäcken Wasser abzuleiten, das aus einem stillgelegten Schacht quoll. Auch in Ostsachsen lief das Wasser über. Die Straße zwischen Lotzdorf und Liegau-Augustusbad wurde überflutet. Das Wasser war dort von einem Feld auf die Straße gelaufen.

dpa/sn

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