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Elbepegel in Dresden wie 1904 – Experten warnen: durch den Fluss waten ist lebensgefährlich

Elbepegel in Dresden wie 1904 – Experten warnen: durch den Fluss waten ist lebensgefährlich

Wie am Dienstag bei 69 Zentimetern stand der Elbepegel einige Zeit lang im Sommer 1904. Das animierte den Zeichner Emil Limmer damals, dieses Bild von der Elbe oberhalb der Albertbrücke zu zeichnen.

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„Vielen Dank für Ihre liebe Karte, erwidern selbige mit herzlichsten Grüßen...“, schrieb A. Rabald im September 1904 an den Maschinenmaat R. Müller, der damals auf dem Kreuzer „Bussard“ vor Ostafrika im Einsatz war.

Quelle: PostkarteRepro Verkehrsmuseum Dresden

„Das Waten mit Stelzen in der Elbe ist verboten“, steht auf dem schwarzen Schild vor dem Hinweis „Überfahrt“, neben dem drei Männer ein kleines Schiff durchs trockene Flussbett ziehen. Die Dampfer wie die „Hohenzollern“ werden von Pferden gezogen, nur die Kettenschifffahrt in der Flussmitte funktioniert ohne fremde Hilfe. Wenn auch auf Rädern. 

 

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Die Elbe in Dresden führt Niedrigwasser.

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Ganz so schlimm wird es in den nächsten Tagen nicht, informierte Karin Bernhardt, Sprecherin des Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) gestern. Die Dampfer fahren ab Mittwoch wieder. Die LfULG-Fachleute prognostizieren aber einen „weiteren langsamen Rückgang“ des Elbepegels „bei kurzzeitigen Schwankungen“. Das sei nicht ungewöhnlich, aber relativ zeitig in diesem Jahr der Fall.  

Der Wasserstand von 1904 lässt sich aber nicht ganz mit dem gegenwärtigen Pegel vergleichen. Inzwischen wurde der Fluss „tiefergelegt“. Jetzt fließen bei 69 Zentimetern Elbepegel pro Sekunde rund 84 Kubikmeter Wasser an der Messstelle vorbei. 1904 waren es nur 57 Kubikmeter pro Sekunde. Normal sind im Schnitt rund 327 Kubikmeter pro Sekunde.  

Trotz des niedrigen Wasserstandes warnen die zuständigen Stellen eindringlich davor, die Elbe zu Fuß zu überqueren. Die Strömung in der Fahrrinne sei dermaßen stark, dass Lebensgefahr besteht. Dazu kommt der Schlamm am Boden sowie durch das trübe Wasser nicht sichtbare Hindernisse.

cs/fs

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