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Elbe weiter nur bei 50 Zentimetern: Fährbetrieb wegen Niedrigwassers eingestellt

Elbe weiter nur bei 50 Zentimetern: Fährbetrieb wegen Niedrigwassers eingestellt

Die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) haben aufgrund der niedrigen Wasserstände in der Elbe den Fährbetrieb eingestellt. Betroffen seien die Strecken von Kleinschachwitz nach Pillnitz, von Niederpoyritz bis Laubegast sowie zwischen Johannstadt und Neustadt, teilten die DVB am Donnerstag mit.

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Herrscht wie hier in der Elbe Niedrigwasser, liegen die Schiffe fest.

Quelle: Arno Burgi

Wann Gäste die Schiffe über die Elbe wieder nutzen können, blieb zunächst unklar. Die Verkehrsbetriebe hoffen auf die Niederschläge am Wochenende. Bis dahin werden jetzt Wartungsarbeiten vorgezogen.

Die Sächsische Dampfschiffahrt fährt bereits seit Wochen nur noch eingeschränkt, da der Wasserstand für die historischen Dampfer nicht mehr ausreichend ist. Auch die Dampferparade zum Stadtfest ist abgesagt. Der Güterverkehr auf der Elbe ist zum Erliegen gekommen.

Der fehlende Regen trocknet den sonst wasserreichen Fluss zunehmend aus. Der Pegel in Dresden lag am Donnerstagmorgen bei 50 Zentimetern, am Mittwoch hatte er diese Marke sogar für längere Zeit unterschritten.

Erste Nebenflüsse wie die Prießnitz sind inzwischen ausgetrocknet. Nahezu alle Nebenflüsse der Elbe führen nur Niedrigwasser, so wurden am Donnerstagvormittag für die Müglitz in Dohna nur noch sechs Zentimeter gemessen, bei der Wilden Weißeritz in Hainsberg war es am Morgen nur noch ein Zentimeter, das Flussbett ist damit fast ausgetrocknet.Auch die symbolische Quelle der Moldau im Südwesten Tschechiens ist versiegt. Meteorologen zufolge leidet Tschechien unter der größten Dürre seit zwölf Jahren. „Es fließt weder Wasser zu noch ab“, sagte der Bürgermeister der nahen Gemeinde Kvilda, Vaclav Vostradovsky, am Mittwoch der Agentur CTK. Fachleute des Nationalparks Böhmerwald gaben indes Entwarnung. Der Fluss selbst speise sich aus einem weit größeren Quellgebiet und könne daher nicht vollständig austrocknen.

Auch die Elbe, die von der Moldau gespeist wird, läuft nach Ansicht der Experten vom Landeshochwasserzentrum in Dresden nicht Gefahr auszutrocknen. Der Wasserstand werde nicht deutlich unter 50 Zentimeter fallen. So wird bereits am Wochenende wieder Regen erwartet.1947 und 1952 sank der Elbpegel sogar bis auf 21 Zentimeter, seitdem habe sich aber auch das Flussbett ständig verändert, etwa durch Ausbaggerungen. Den niedrigsten Stand überhaupt hatte die Elbe in Dresden allerdings im Winter: Im Januar 1954 war das Flussbett laut Daten der bundesweiten Wasser- und Schifffahrtsverwaltung auf nur noch 5 Zentimeter zusammengeschrumpft.

sl / dpa

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