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Elbe in Dresden ist ab Mittwoch wieder teilweise frei für den Schiffsverkehr

Elbe in Dresden ist ab Mittwoch wieder teilweise frei für den Schiffsverkehr

Die Elbe in Sachsen wird am Mittwoch teilweise wieder für den Schiffsverkehr freigegeben. „Ab 7.00 Uhr sind zunächst die 141 Kilometer zwischen der tschechischen Grenze und dem Hafen Torgau wieder befahrbar", sagte Wolfgang Schwehla vom Wasser- und Schifffahrtsamt Dresden am Dienstag.

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Die Raddampfer der Weißen Flotte liegen weiterhin im Eis.

Quelle: dpa

Da bei steigenden Temperaturen weniger Eisschollen auf dem Wasser seien, werde die Sperrung für diesen Abschnitt nach einer Woche aufgehoben.

Die restlichen 50 Kilometer bis zur Saale blieben aber noch wegen zu starken Eisgangs gesperrt. Den 18 in Sachsens Häfen festsitzenden Schiffen nützt das vorerst nichts. „Die kommen im Moment noch nicht raus", sagte Schwehla. Die Elbe sei flussaufwärts in Tschechien und flussabwärts noch gesperrt. „Außerdem sind die Häfen noch zugefroren und die Eisdecke zu dick für Eisbrecher", erklärte er. Auch die Sächsische Dampfschiffahrt pausiert noch bis Anfang März. Charterfahrten seien nun aber wieder möglich, sagte Schwehla. Die Personenfähren in Dresden verkehren bereits wieder.

Am 7. Februar 18 Uhr war der Fluss für den Schiffsverkehr gesperrt worden, da zu viel Eis auf der Elbe trieb. Ausgenommen von der Sperrung sind die Elbfähren, die ebenfalls einige Tage aussetzten, aber bereits seit Donnerstag wieder teilweise in Betrieb sind.

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Durch den Schnee sollen die Temperaturen leicht steigen, es bleibt aber frostig.

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Der erste "richtige" Schnee des Winters: Am Donnerstag fielen seit dem Vormittag dicke Flocken vom Himmel.

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Die Landeshochwasserzentrale sieht trotz des milderen Wetters bis Ende der Woche keine Hochwassergefahr für die Elbe. Im Bergland gebe es kein Tauwetter, sagte die Sprecherin des Landesamtes für Umwelt und Geologie, Karin Bernhardt. Bei Sonnenschein verdunste zudem auch Schnee. Unbill naht von anderer Seite - mit Tief „Olivia", das in der kommenden Nacht kräftigen Wind in den Freistaat bringt. „Böen bis zu 60 Kilometer pro Stunde und Sturm im Tiefland, im Erzgebirge sogar Orkanböen bis zu 120 Kilometer pro Stunde", sagte Christian Schmidt vom Deutschen Wetterdienst in Leipzig.

Da „Olivia" mildere Luft vor sich hertreibe, seien auch Regen und Schneeregen und damit Glatteis möglich. Für das Erzgebirge werden bis zu 15 Zentimeter Neuschnee erwartet, der kräftig verwehe. Während es nachts weiter leichten Frost gibt, liegen die Werte in den kommenden Tagen über dem Gefrierpunkt. „Die Nacht zum Freitag kann im Bergland aber nochmal richtig frostig werden mit bis zu minus zehn Grad." Laut Schmidt bleibt es wechselhaft. „Die Sibirische Kälte ist vorerst aber vorbei."

dpa / sl

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