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Einzugstermin Ende 2014 - Vorarbeiten auf Baustelle des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr weitgehend abgeschlossen

Einzugstermin Ende 2014 - Vorarbeiten auf Baustelle des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr weitgehend abgeschlossen

"Es ist ein wunderbares Geschenk für die Landeshauptstadt, dass das Gebäude bald in neuem Glanz erstrahlt", sagte Dresdens Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) gestern bei der Besichtigung der Baustelle der zukünftigen Zentrale des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr (LASuV) in der Stauffenbergallee 24. Die frühere Kaserne zwischen der S-Kurve der Stauffenbergallee und dem Hammerweg, die nach dem Abzug der Roten Armee im Dornröschenschlag lag, wird seit Ende 2010 saniert.

Von Stephan Hönigschmid

Zunächst standen Abbruch- und Sicherungsarbeiten auf dem Programm.

Unter anderem wurden das Dach abgerissen, der Putz abgeschlagen und die Holzbalkendecken durch Ziegeldecken ersetzt. Eine besondere Herausforderung stellte der Befall des Gebäudes mit Hausschwamm dar. Der war nicht nur im Holz, sondern hatte sich mit seinen Wurzeln tief ins Mauerwerk gebohrt.

Doch anstatt Tausende Liter Chemie in die Wände zu pumpen, probierten die Bauherren lieber eine andere Methode aus. "Bei der Beseitigung des Schwamms sind wir neue Wege gegangen. Wir haben uns bewusst dagegen entschieden, ihn chemisch zu bekämpfen, weil es auf diese Weise später eine Schadstoffbelastung für die Mitarbeiter hätte geben können", erklärt der Leiter der Dresdner Niederlassung des Staatsbetriebes Sächsisches Immobilien- und Baumanagement, Ludwig Coulin. Stattdessen habe man nach der Beseitigung aller vom Hausschwamm befallenen Teile den restlichen Schwamm mit Heißluft verdrängt, so Coulin.

Drei Monate lang wurden die Wände mit 50 Grad heißer Luft getrocknet. In den beiden Seitenflügeln der einstigen König-Georg-Kaserne sind die Sicherungsarbeiten bereits abgeschlossen. Hier kann demnächst der Innenausbau beginnen. Spätestens im August dieses Jahres ist es auch im mittleren Teil des Gebäudes so weit. Bisher liegen die Bauarbeiten voll im Zeitplan, bestätigte Ludwig Coulin.

"Wir haben die Aufträge für die Fenster gerade ausgeschrieben. Anschließend folgen die Sandsteinarbeiten." Ziel sei es, bis Ende 2014 mit allen 300 Mitarbeitern des Landesamtes in die neuen Räumlichkeiten einzuziehen. "Wir möchten es bis dahin schaffen, damit wir die Mietverträge in der Bautzner Straße nicht zu verlängern brauchen", betont Coulin.

An der Finanzierung des Baus scheitert es jedenfalls nicht. Der Freistaat hat die 15 Millionen Euro, die das Projekt insgesamt kostet, im vorigen Jahr in seinen neuen Haushalt eingestellt. Neben der Sanierung des Hauptgebäudes wird damit auch der Neubau eines zweistöckigen Nebengebäudes auf dem Grundstück bezahlt.

■ Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (LASuV) ist im Jahr 2012 aus den fünf sächsischen Straßenbauämtern und dem Autobahnamt hervorgegangen

■ Ab Ende 2014 sollen die 300 Mitarbeiter des Landesamtes in die einstige König-Georg-Kaserne umziehen

■ Etwa 15 Millionen Euro kostet der Umbau des zuvor vollkommen maroden Gebäudes

■ Von 1900 bis 1945 wurde das Areal in der Stauffenbergallee 24 durch das sächsische Militär, die Wehrmacht und danach von sowjetischen Streitkräften genutzt

■ Seit 1991 lagen das Gebäude und das dazugehörige Grundstück im Dornröschenschlaf

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 11.01.2013

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