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Einstieg von ST Aerospace bei Elbe Flugzeugwerken in Dresden ist perfekt

Einstieg von ST Aerospace bei Elbe Flugzeugwerken in Dresden ist perfekt

Der Einstieg der ST Aerospace (Singapur) bei den Elbe Flugzeugwerken (EFW) in Dresden ist perfekt. Nachdem auch die chinesische Kartellbehörde die Verträge zwischen den Konzernen EADS, Airbus, ST Aerospace und EFW genehmigte, übernimmt die Firma aus Singapur nun 35 Prozent der EADS-Anteile in Dresden, teilte EFW am Montag mit.

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Die Elbe Flugzeugwerke (EFW) in Dresden können ihre Vorbereitungen für die Umrüstung einer neueren Airbus-Generation zu Frachtmaschinen fortsetzen.

Quelle: dapd

Die Verträge waren im Mai 2012 paraphiert worden, mussten aber noch von Genehmigungsbehörden abgesegnet werden.

EADS behält 65 Prozent der Anteile. In dem Joint-Venture wollen EADS und das Wartungsunternehmen Singapore Technologies Aerospace (ST Aerospace) gemeinsam Airbus-Maschinen umbauen. Dresden wird demnach das weltweit einzige Kompetenzzentrum zum Umrüsten von Airbus A330-Passagierflugzeugen in Frachtmaschinen. Das Vorhaben soll 2016 beginnen. Dazu sind Investitionen in zweistelliger Millionenhöhe geplant. EFW-Chef Andreas Sperl sprach von einem „richtungsweisenden Tag“. An dem Projekt würden rund 200 Ingenieure arbeiten.

ST Aerospace ist weltweit größter Anbieter von Flugzeugwartungen. Für das Projekt wird in Dresden eigens eine Halle gebaut. Bei den Kunden gebe es bereits Interesse. Die EU-Kommission hatte im September 2012 grünes Licht für den Einstieg von ST Aerospace bei EFW gegeben. Momentan sind bei EFW rund 1100 Mitarbeiter beschäftigt, gut die Hälfte in der Umrüstung. Sie bauen Airbus-Passagiermaschinen vom Typ A300 für das Logistikunternehmen DHL zu Frachtflugzeugen um. Die EFW konstruieren und produzieren unter anderem auch Leichtbauelemente für die Verkleidung von Frachträumen, Fußbodenplatten, Deckenpaneele und schussfeste Cockpittüren für Airbus.

dpa

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