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Eine halbe Million Besucher in Dresden-Pillnitz - knapp 800000 Euro mit Eintrittsgeldern erwirtschaftet

Eine halbe Million Besucher in Dresden-Pillnitz - knapp 800000 Euro mit Eintrittsgeldern erwirtschaftet

Die Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen legen eine erste Bilanz für Schloss und Park Pillnitz seit Einführung des Eintrittsgeldes im April 2012 vor.

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In diesem Jahr war in Pillnitz erstmals Eintritt für den Schlosspark fällig. Jahreskarten kosten acht, Tageskarten zwei Euro (ermäßigt vier bzw. einen Euro).

Quelle: Archiv

Dresden . Sie fällt nach diesen Angaben positiv aus. So seien gerade im April und Mai Besuchsspitzen von bis zu 4200 Besuchern pro Tag registriert worden, teilt Pressesprecher Uli Kretzschmar mit. Insgesamt konnten nach diesen Informationen seit Januar 2012 rund 430 000 Besucher erfasst werden. Davon haben 36000 das Schlossmuseum besucht. Das sei eine Steigerung gegenüber den Vorjahren um 20 Prozent. Das Kunstgewerbemuseum besuchten in der Saison 34900 Personen, 12000 mehr als 2011.

Da nur zahlende Personen zu registrieren sind, dürfte sich die Angabe auf Besucher ab April und wohl hauptsächlich auf Touristen beziehen. Viele Dresdner halten sich nach Angaben von Gisela Ohme von der Geschäftsstelle Pillnitz noch immer beim Parkbesuch zurück. Spaziergänger außerhalb der Bezahlzeiten können nur geschätzt werden. Die Schlösserverwaltung geht von einer Zahl im sechsstelligen Bereich aus. 6000 Personen sind im Besitz einer Jahreskarte für den Schlosspark.

Über Eintrittsgelder konnten 2012 bisher knapp 800 000 Euro erwirtschaftet werden. Das sagte Schlösserdirektor Christian Striefler gegenüber DNN. Im Frühjahr rechnete er für die erste Saison der Eintrittskassierung nach Abzug der Ausgaben für die Kassenhäuschen mit Einnahmen von 400000 bis 500000 Euro. Die Vorbereitungskosten für die Eintrittserhebung sollten etwa 300000 Euro betragen. Doch schon ein Jahr später könnten bei Besucherzahlen von bis zu 880000 (zuletzt 2002/03 geschätzt) weit über eine Million Euro herauskommen, meint Striefler im März.

Die neuen Ticketeinnahmen hätten den Pflegezustand der Anlage wesentlich verbessert, informiert Kretzschmar. Er nennt Maßnahmen im Gesamtwert von 353000 Euro, die mit dem Eintritt finanziert werden konnten. Dazu gehören die Übernahme von vier jungen Gartenfacharbeitern, die Einstellung eines Technikspezialisten, Instandsetzung des Staudengartens, Gehölz- und Baumpflege, Anschaffung von neuer Technik, museumspädagogische Angebote. Auch die gestrichene Herbstbepflanzung wurde wieder eingeführt.

Seit November kann der Park bis Ende März wochentags kostenfrei besucht werden. Geöffnet ist ab 6 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit. Museen halten jetzt Winterpause. Nur das Palmenhaus bleibt zugänglich (Eintritt: zwei Euro). Später folgt noch die Kamelie. Genia Bleier

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 16.11.2012

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