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Eine Frau und acht Männer wollen Bildungsbürgermeister werden

Neun Bewerber für das Dresdner Rathaus Eine Frau und acht Männer wollen Bildungsbürgermeister werden

Wer wird Bildungsbürgermeister? Eine Frau und acht Männer haben sich um das Amt beworben. Die CDU hat das Vorschlagsrecht. Drei Bewerber kommen aus den Reihen der Dresdner CDU. Aber auch ein Diplom-Philosoph traut sich das Amt zu.

Acht Männer und eine Frau wollen als Bildungsbürgermeister/in ins Rathaus einziehen.

Quelle: Archiv

Dresden. Eine Frau und acht Männer haben sich für die Stelle der/des Beigeordneten für den Geschäftskreis Bildung und Jugend beworben. Der neue Bildungsbürgermeister soll vom Stadtrat im November gewählt werden. Das Vorschlagsrecht für diese Stelle hat die CDU-Fraktion. Aber auch die anderen Fraktionen können sich ein Bild von der Bewerberin und den Bewerbern machen und diese zu Vorstellungsgesprächen einladen.

Der CDU-Kreisausschuss, der aus den Spitzen von Stadtratsfraktion und Kreisverband besteht, hat sich frühzeitig auf Béla Bélafi als Bewerber für das Amt festgelegt. Der 43-jährige Direktor der Sächsischen Bildungsagentur hat sich auf die Stellenausschreibung beworben und kann trotz seiner vergleichsweise jungen Jahre auf eine beeindruckende Berufserfahrung verweisen. Bélafi war Referent im Regionalschulamt Dresden, Beigeordneter im Weißeritzkreis, Referatsleiter im Kultusministerium und schließlich Leiter des Ministerbüros, ehe er 2011 auf den Chefsessel der Bildungsagentur wechselte.

Zu Bélafis Konkurrenten gehört Finanzbürgermeister Hartmut Vorjohann (CDU), der sich etwas überraschend auf die Stelle beworben hat. Mit Stefan Zinkler gibt es aber noch einen dritten Bewerber aus der Dresdner CDU, der 56-Jährige saß bis 2014 im Stadtrat und verweist auf seine Tätigkeit als Beigeordneter im Landkreis Freiberg von 2001 bis 2008. Danach wechselte Zinkler als Referatsleiter ins Umweltministerium.

Einzige Frau im Bunde ist eine 43-jährige Dresdnerin, die ein Fachschulstudium für Pädagogik absolviert hat und verschiedene Tätigkeiten in den Bereichen Handel, Banken und Versicherungen angibt. Ein 35-jähriger promovierter Ökonom aus Dresden gehört genauso zu den Bewerbern wie ein 39-jähriger promovierter Heilpädagoge aus dem Chemnitzer Raum. Bildungsbürgermeister will auch ein 48-jähriger Coswiger werden, der die Bildungsstätte einer medizinischen Einrichtung leitet.

Das Amt traut sich auch ein 33-jähriger Riesaer zu, der an der Fachhochschule studiert hat und sich gegenwärtig in Elternzeit befindet. Auch ein 54-jähriger Diplom-Philosoph aus dem Chemnitzer Raum, der als Lehrkraft in der Beruflichen Bildung tätig ist, hat seine Bewerbungsunterlagen abgegeben.

Die Fraktionsspitzen der rot-grün-roten Stadtratsmehrheit hatten angekündigt, dass die Fraktionen den von der CDU vorgeschlagenen Bewerber wählen werden, falls nicht gewichtige Gründe dagegen sprechen würden. Ein Beigeordneter benötigt die einfache Mehrheit im Stadtrat, wenn Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) sein Einvernehmen zu der Personalie erteilt.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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