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Einbruchsprävention auf dem Wochenmarkt

Dresdner Polizei berät vor Ort Einbruchsprävention auf dem Wochenmarkt

Mit der Arbeit auf der Straße versucht die Dresdner Polizei im Rahmen der Aktion „Keinbruch“ auf die Möglichkeiten der Einbruchsprävention aufmerksam zu machen. Trotz der sinkenden Zahlen bildet die Diebstahlkriminalität mit 47,6 Prozent nach wie vor den Hauptanteil aller registrierten Straftaten in der Landeshauptstadt Dresden.

polizeiliche Beratung zur Einbruchsprävention auf Dresdner Wochenmarkt vor dem Hygienemuseum

Quelle: czr

Dresden. Mit der Arbeit auf der Straße versucht die Dresdner Polizei im Rahmen der Aktion „Keinbruch“ auf die Möglichkeiten der Einbruchsprävention aufmerksam zu machen.  Es soll den Tätern schwerer gemacht werden. „ Man möchte den hohen Einbruchszahlen entgegensteuern“, so Hauptkommissar Uwe Müller. Trotz der sinkenden Zahlen bildet die Diebstahlkriminalität mit 47,6 Prozent nach wie vor den Hauptanteil aller registrierten Straftaten in der Landeshauptstadt Dresden.

Die Menschen müsse man sensibilisieren und informieren, so die Polizisten vor Ort. Bei einem Einfamilienhaus beispielsweise brauche der Täter nicht einmal 10 Sekunden um einzusteigen, und im Schutze der Hausfront sei er dabei auch meist gänzlich ungestört. Der Schutz von Fenster und Türen müsse also erhöht werden. „Wenn der Einbrecher länger als zwei Minuten für seinen Einstieg braucht, lässt er sehr sicher ab und verschwindet“, sagt Müller. Deswegen rät die Polizei hauptsächlich zu einem mechanischen Schutz. „Eine Einbruchmelderanlage sagt mir zwar, dass es einen Einbruch gibt. Dann sind die aber eben schon drin und es ist schon zu spät“, appelliert der Hauptkommissar. Mit einem Musterfenster direkt am Stand sollen die verschiedenen Möglichkeiten aufgezeigt werden. Aber auch eine Beratung direkt vor Ort sei möglich.

Die Nachfrage ist groß. „Die meisten Fragen kommen von Mietern, weil sie selbst sehr eingeschränkt sind, wenn es um den mechanischen Schutz geht. Ein Vermieter hat meist kein großes Interesse, Türen und Fenster zusätzlich zu schützen, schließlich sind das nur hohe Kosten. Der Mieter selbst darf selten große Änderungen vornehmen. Wir informieren über die Möglichkeiten, die trotz dessen zur Verfügung stehen.“, sagt Müller.  

Besonders betroffen sind Wohngebiete nahe der Autobahn. Der Fluchtweg ist schnell und anonym, Neubausiedlungen verschaffen in kürzester Zeit einen guten Überblick.

Außerdem sei es ein Irrglaube davon auszugehen, Einbrüche fänden hauptsächlich im Winter statt. Im Sommer werden die vielen Urlaube genutzt, im Winter die frühe Dunkelheit. Die Einbruchszahlen sind das ganze Jahr über unverändert, zeigt die Statistik von 2015.

 „Bei mir wurde noch nie eingebrochen und auch Angst habe ich nicht wirklich. Aber ich habe in letzter Zeit immer häufiger von Einbrüchen gelesen und gehört, da finde ich den Service auf jeden Fall sinnvoll. Interesse besteht zumindest“, so Doreen Sieber, die sich vor Ort informiert.

Die Polizeidirektion Dresden berät zusätzlich jeden Dienstag von 14 bis 18 Uhr zu allen offenen Fragen rund um das Thema Einbruchssicherung.

czr

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