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Ein gutes Jahr für den Dresdner Arbeitsmarkt

Sinkende Arbeitslosenzahlen Ein gutes Jahr für den Dresdner Arbeitsmarkt

Die Zahl der Arbeitslosen in Dresden ist im vergangenen Jahr deutlich zurückgegangen. Waren Zu Beginn des Jahres 2015 noch mehr als 24.000 Dresdner auf der Jobsuche, waren es im Dezember nur noch etwas mehr als 21.000, ein neuer Rekord.

Quelle: dpa

Dresden. Die Zahl der Arbeitslosen in Dresden ist im vergangenen Jahr deutlich zurückgegangen. Waren Zu Beginn des Jahres 2015 noch mehr als 24.000 Dresdner auf der Jobsuche, waren es im Dezember nur noch etwas mehr als 21.000, ein neuer Rekord. Die Arbeitslosenquote sank im Jahresdurchschnitt von 8,4 auf 7,9 Prozent. Rechnet man die Unterbeschäftigung mit ein, lag sie im Dezember bei 9,2 Prozent. Vor einem Jahr waren es noch 10,1 Prozent.
„Das Jahresende brachte diesmal eine ungewöhnliche Entwicklung. Während sonst aufgrund des Zusammentreffens von Monats-, Quartals- und Jahresende die Zahl der Arbeitslosen stieg, konnte diesmal sogar ein leichter Rückgang verzeichnet werden“, so Agenturchef Thomas Wünsche. Die aktuell 21.115 arbeitslosen Männern und Frauen seien der bisher niedrigste Stand seit Beginn der Statistik im Jahr 1991.
„Das Jahr 2015 war insgesamt also ein gutes Jahr, das für viele Dresdner wieder Arbeit und berufliche Perspektiven brachte. Es bleibt zu hoffen, dass sich die gute Entwicklung auch im neuen Jahr fortsetzen wird, Dresdens Wirtschaft hat auf alle Fälle das entsprechende Potential“, so Wünsche.
Auch sachsenweit ist die Arbeitslosigkeit im vergangenen Jahr von Monat zu Monat auf neue Rekordwert geschrumpft. Wie die Bundesagentur für Arbeit am Dienstag in Chemnitz mitteilte, waren im Jahresdurchschnitt 174.300 Menschen ohne Job. Die Quote sank verglichen mit 2014 von 8,8 auf 8,2 Prozent.
2015 sei ein „Jahr der Rekorde“ gewesen, sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion Sachsen, Klaus Schuberth, bei Vorstellung der Bilanz in Dresden. „In allen zwölf Monaten haben wir die geringsten Arbeitslosenzahlen und Arbeitslosenquoten für den jeweiligen Monat erreichen können.“ Auch die Zahl der freien Stellen sei so hoch wie nie gewesen.
Profitiert hätten alle Altersgruppen sowie Langzeitarbeitslose. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung habe den höchsten Stand seit 16 Jahren. Grund für diese Entwicklung seien die stabile Konjunktur sowie günstige demografische Effekte.
Im Dezember stieg die Arbeitslosenquote saisonbedingt allerdings laut Agentur um 0,2 Punkte auf 7,7 Prozent. 163 390 Frauen und Männer waren im Dezember auf Jobsuche. Das waren 4842 mehr als im November.

Auch bundesweit ist die Zahl der Arbeitslosen im Dezember 2015 um 48 000 auf 2,681 Millionen gewachsen. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,1 Punkte auf 6,1 Prozent. Für das laufende Jahr erwartet Schuberth eine Fortsetzung des positiven Trends. Gegen Ende 2016 könne es aber einen Anstieg geben, weil dann vermutlich die ersten Asylsuchenden auf den Arbeitsmarkt drängten. Die Ausbildung und Vermittlung von Asylbewerbern sei ein Schwerpunkt der nächsten Monate.

„Sachsen hatte einen stabilen konjunkturellen Aufschwung“, bestätigte Joachim Ragnitz, stellvertretender Leiter der Dresdner Niederlassung des ifo-Wirtschaftsinstitutes. Dieser könne sich in diesem Jahr beschleunigen. Allerdings sei der Anteil von rund 40 Prozent Langzeitarbeitslosen weiter sehr hoch.

sl/dpa

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