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Ein Vierteljahrhundert Sicherheit: 25 Jahre TÜV in Dresden

Unternehmen betreut 2000 Firmen zwischen Erzgebirge und Lausitz Ein Vierteljahrhundert Sicherheit: 25 Jahre TÜV in Dresden

TÜV Rheinland feierte am Mittwoch im DDV Stadion sein 25-jähriges Jubiläum in Dresden. Als sich der TÜV in Sachsens Landeshauptstadt niederließ, lag die Wende noch nicht lange zurück.

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TÜV-Sachverständiger André Paul führt in einem Prüflabor der TÜV Rheinland LGA Products in Dresden eine Sicherheitsprüfung an Bürostühlen durch.

Quelle: dpa-Zentralbild

Dresden. TÜV Rheinland feierte am Mittwoch im DDV Stadion sein 25-jähriges Jubiläum in Dresden. Als sich der TÜV in Sachsens Landeshauptstadt niederließ, lag die Wende noch nicht lange zurück. Der TÜV Ostdeutschland mietete zu Anfang Schulungsräume in der ehemaligen Militärakademie der NVA in der August-Bebel-Straße und der TÜV Südwest zog in die Büros der ehemaligen Geschäftsräume von „VEB Robotron“ in der Grunaer Straße ein. Im Rahmen der Feierlichkeiten kamen Pensionäre der ersten Stunde am neuen Standort Dresden zu Wort und gaben Anekdoten zur Unternehmensgeschichte zum Besten.

So wehte In der August-Bebel-Straße nach der Wende weiterhin ein leicht militärischer Wind. „Der erste Niederlassungsleiter war ein Oberstleutnant der Reserve“, erklärt Henry Schmidt, Vertriebsleiter der TÜV Rheinland Akademie in Dresden. „Zur Dienstberatung am Wochenbeginn ließ er die Mitarbeiter im Korridor vor seinem Büro in Reihe antreten. Die etwas unkonventionelle Mitarbeiterversammlung war stets mit dem Kommando „Wegtreten!“ beendet.“

Im Jahr 1997 wurden die beiden Niederlassungen des TÜV Ostdeutschland und des TÜV Südwestdeutschland in Dresden an den neuen Eigentümer TÜV Berlin Brandenburg verkauft. Noch im selben Jahr entstand durch Fusion die heutige TÜV Rheinland. Als unabhängiger Prüfdienstleister für Qualität und Sicherheit beschäftigt der TÜV Rheinland in Dresden an sechs Standorten mit 110 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern tätig. In der TÜV-Akademie in der Enderstraße 94 erhalten jährlich mehrere hundert Jugendliche eine Ausbildung oder Zertifikate als Schweißer, Elektroniker und in vielen anderen technischen Bereichen.

Zu den Kunden gehören sächsische Ministerien und Landesbehörden, die Stadt Dresden mit ihren kommunalen Betrieben, der Dresdner Kühlanlagenbau, die Fraunhofer Institute, aber auch Kraftwerke der Vattenfall-Gruppe Lippendorf, Boxberg und Schwarze Pumpe. Auch der Wiederaufbau der Frauenkirche wurde durch Fachwissen aus der Bautechnik unterstützt. Insgesamt organisieren sie die arbeitsmedizinische Betreuung, den Daten- und Brandschutz sowie die Arbeitssicherheit für 2000 Unternehmen zwischen Erzgebirge und Lausitz.

Von Paul Felix Michaelis

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