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Ein Stück Dresdner Geschichte - Um den Neuen Jüdischen Friedhof zu erhalten, braucht die Gemeinde Hilfe

Ein Stück Dresdner Geschichte - Um den Neuen Jüdischen Friedhof zu erhalten, braucht die Gemeinde Hilfe

Um ihren Neuen Friedhof zu erhalten, braucht die Jüdische Gemeinde in Dresden Unterstützung. Die Mehrzahl der Grabstätten könne niemand mehr pflegen sagt Johanna Stoll, Geschäftsführerin der Gemeinde.

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Rabbiner Alexander Nachama und Friedhofsgeschäftsführerin Johanna Stoll auf dem neuen jüdischen Friedhof Dresden.

Quelle: Dietrich Flechtner

Es gäbe keine Nachkommen der Verstorbenen, weil diese flüchten mussten, während der NS-Zeit in den Vernichtungslagern umgebracht wurden oder auswanderten. "Wir suchen deshalb engagierte Menschen, die sich als Paten einer oder mehrerer dieser Grabstellen annehmen." Einzelpersonen könnten das sein, aber auch Gruppen oder Institutionen.

Über zwei verwaiste Gräber seien bereits Patenschaften geschlossen worden: Das des einstigen Oberrabbiners Jakob Winter (1857-1940) und ein Grab, in dem Thora-Rollen beerdigt sind. Diese Pergamentrollen mit dem von Hand geschriebenen Text der fünf Bücher Mose werden, sind sie beschädigt und unbrauchbar, aus Respekt nicht weggeworfen, sondern begraben.

Trotz Fördermitteln von Land und Kommune schaffe die jüdische Gemeinde die Pflege des gesamten Friedhofes nicht aus eigener Kraft. Nun muss sie sich und ihr Geld vor allem auf die Erweiterung des Friedhofs konzentrieren ( DNN berichtete am 9. November). "Er ist bald voll belegt", sagt Johanna Stoll. Ein angrenzendes Grundstück hat die Gemeinde bereits von der Drewag gekauft.

Den ausführlichen Artikel zur Zukunft des Neuen Jüdiischen Friedhofs lesen Sie in der gedruckten Ausgabe der DNN vom 24./25. November sowie auf DNN-Exklusiv.

Thomas Gärtner

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