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Ehemaliger Dresdner Finanzbürgermeister Höß: "Schandfleck wird nun endlich Geschichte"

Ehemaliger Dresdner Finanzbürgermeister Höß: "Schandfleck wird nun endlich Geschichte"

Josef Höß (CSU) in Dresden Beigeordneter für Finanzen und Liegenschaften sowie Bürgermeister der Stadt Dresden. Damit erlebte er auch die Geburtsstunde des "Wiener Lochs".

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Dr. Josef Höß

Quelle: Archiv/Marian Günther

Von 1991 bis 1999 war Dr. Mit den DNN hat er sich nochmals an die Anfänge der Baugrube erinnert.

DNN: Wie haben Sie das Areal zwischen Kugelhaus und Prager Straße, das der Volksmund inzwischen "Wiener Loch" getauft hat, in Erinnerung?

Josef Höß: Als ich 1991 nach Dresden kam, da war die gesamte Fläche dort quasi "abrasiert". Der Großteil war dort unverbaut, viele Investoren haben damals das große Geschäft so kurz nach der Wende gerochen. Wir mussten also schauen, dass wir ein einigermaßen städtebaulich verträgliches Konzept auf die Beine stellen. Wir wollten die Grundstücke unbedingt zu einem zumutbaren Preis verkaufen und sind deshalb, ehrlich gesagt, einfach nicht zu Potte gekommen.

War es also die Schuld der Stadt, dass an dieser Stelle ewig nichts passiert ist?

Ganz so würde ich das nicht sagen. Alles war neu und im Aufbau. Niemand wollte den Preis zahlen, den wir für angemessen erachteten. So eine Zeit, die Wende, hatte vor uns ja niemand erlebt. In diesem völligen Umbruch ist es uns einfach nicht gelungen, Investoren zu unseren Bedingungen zu finden.

Sie leben als gebürtiger Bayer inzwischen wieder im allgäuerischen Kempten. Freut es Sie dennoch zu hören, dass sich nun endlich, nach über einem Jahrzehnt, etwas am "Wiener Loch" tut und das "Prager Carrée" entsteht?

Natürlich bin ich froh darüber, dass diese Lücke endlich gefüllt wird. Es hat ja nun sehr lange gedauert. Denn für den gesamten Wirtschaftsstandort um die Prager Straße und den Hauptbahnhof ist es immens wichtig, dass dieser Schandfleck Geschichte wird.

Werden Sie sich das Prager Carrée, wenn es denn steht, auch einmal selbst anschauen?

Natürlich! Ich bin jedes Jahr etwa zwei- bis dreimal in Dresden und immer wieder erstaunt, was sich alles so in der Stadt getan hat, wenn ich wieder komme. Ich bin zwar zurück in meine Heimat nach Kempten gezogen. Dresden ist aber noch immer meine zweite, heimliche Liebe.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 15.08.2014

susa

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