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Ehemalige Feuerwache und TU-Turnhalle werden Flüchtlingsunterkünfte

Asyl Ehemalige Feuerwache und TU-Turnhalle werden Flüchtlingsunterkünfte

Die ehemalige Feuerwache auf der Dresdner Katharinenstraße wird ab Mitte Oktober zur Unterkunft für 70 Flüchtlinge. Zudem richtet der Freistaat eine weitere Notunterkunft in einer Turnhalle der TU Dresden ein.

Quelle: Archiv

Dresden. Die ehemalige Feuerwache auf der Dresdner Katharinenstraße wird ab Mitte Oktober zur Flüchtlingsunterkunft. Wie die Stadtverwaltung mitteilte, werden 70 Asylsuchende ab der 43. Kalenderwoche in das Gebäude in der Äußeren Neustadt einziehen. Für Anwohnerfragen bietet die Stadtverwaltung am Abend des 19. Oktober in der Scheune eine Bürgerversammlung an. Am 24. Oktober soll es ein Willkommensfest geben.

Bis zum Einzug der neuen Bewohner werden die Brandmeldeanlage und die Brandschutztüren erneuert. Zur Abtrennung des Feuerwehrgeländes von der Louisenstraße zu den Wohnheimen in der Katharinenstraße wird ein Tor montiert. Zusätzlich wird ein mobiler Bauzaun aufgestellt, um ein Übersteigen der Stützwand und das unbefugte Betreten des Feuerwehrgeländes zu verhindern. Zusätzlich erhalten die Räume und Treppenhäuser einen neuen Anstrich, teilte die Verwaltung mit.

Vor Ort wird das Projekt „K9 – Kreativ – Integrativ“, ein Zusammenschluss der Kultur- und Kreativwirtschaft , verschiedene Betreuungsangebote für die Bewohner bereitstellen. "Die Stadt will sich als Vorzeigekommune im Bundesgebiet profilieren. Dazu braucht es Initiativen, die über den Minimalstandard der Unterbringung und Betreuung hinaus gehen. „K9 – Kreativ – Integrativ“ soll ein besonderes und nachhaltiges Modellprojekt für die Landeshauptstadt Dresden werden, das beispielhaft für weitere Einrichtungen sein kann", beschreibt Grünen-Stadtrat Torsten Schulze die Motivation für das Projekt. "Wir planen, wochentags an den Vormittagen Sprachkurse sowie sozialpädagogische und handwerkliche Angebote zu schaffen. An den Nachmittagen sind vorrangig gemeinschaftsbildende Aktivitäten angedacht. An den Wochenenden soll es kreative Angebote wie Theater- oder Filmprojekte geben."

Freistaat bringt Flüchtlinge in Turnhalle unter

Zudem teilte die TU Dresden mit, dass die Sporthalle an der August-Bebel-Straße vom Freistaat in Kürze als Notunterkunft genutzt wird. In den Sporthallen der TU Dresden an der Nöthnitzer Straße sind seit Anfang August 2015 rund 600 Flüchtlinge interimsweise untergebracht. Wie viele Flüchtlinge an der August-Bebel-Straße unterkommen sollen, war zunächst nicht bekannt.

sl

Katharinenstraße 9, Dresden 51.06648 13.74894
Katharinenstraße 9, Dresden
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