Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -7 ° Schneeregen

Navigation:
Google+
Ehemalige Dresdner Bauruinen – Was wurde eigentlich aus …?

Ehemalige Dresdner Bauruinen – Was wurde eigentlich aus …?

Bautechnisch ist in Dresden in den letzten Jahren viel passiert. Wo früher noch Ruinen das Stadtbild störten, strahlen heute moderne Bauten in neuem Glanz.

Voriger Artikel
Baywobau will bis Dezember 2016 sieben Stadthäuser am Rande der Dresdner Heide errichten
Nächster Artikel
Dresdner Herbstmarkt öffnet am 11. September auf dem Altmarkt

Im ehemaligen Familienbesitz der Wettiner sind 20 neue Eigentumswohnungen entstanden.

Quelle: Jürgen M. Schulter

2010 begab sich die DNN-Redaktion schon einmal auf die Suche nach Dresdens Schandflecken. Nun, fünf Jahre später, ist an vielen Orten von Baustellenschutt nichts mehr zu sehen.

Pirnaisches Tor

php324eb8d4c3201508191547.jpg

In den rekonstruierten Neubau Ecke Grunaer Straße/ St. Petersburger Straße sind ein Lidl-Markt, ein Bäcker und ein Döner-Imbiss eingezogen.

Quelle: Wiebke Theuer

In den rekonstruierten Neubau Ecke Grunaer Straße/St. Petersburger Straße sind ein Lidl-Markt, ein Bäcker und ein Döner-Imbiss eingezogen. Neben einer leer stehenden Gewerbefläche befindet sich dort außerdem ein Telekommunikations-Unternehmen. Das angrenzende 14-geschossige Hochhaus wartet jedoch noch immer auf eine Sanierung.

Wiener Loch

php321fb00e64201508191549.jpg

Mitten in der Dresdner Innenstadt entsteht das Prager Carrée im ehemaligen Wiener Loch.

Quelle: Dominik Brüggemann

Im vergangenen Jahr begannen die Bauarbeiten für das Wiener Loch am Dresdner Hauptbahnhof, aus dem nun ein gewaltiges Baugerüst ragt. Mitten in der Dresdner Innenstadt entsteht das Prager Carrée, für das der Hamburger Immobilienunternehmen Revitalis Real Estate AG am 9. Juli 2015 Richtfest feierte.

Im Prager Carreé sollen bis zum Sommer 2016 ein sechs- bis siebengeschossiges Gebäudeensemble mit 241 Wohnungen und bis zu zwölf Gewerbeeinheiten entstehen. Die zukünftigen Bewohner können sich auf hochwertig ausgestattete Mietwohnungen mit Balkon, Fußbodenheizung und Einbauküche freuen. Nach DNN-Informationen wird am Wiener Platz ein Lebensmittelmarkt eröffnet. Auf der Prager Straße hat ein Gastronomiebetrieb sein Interesse bekundet.

Rund 70 Millionen Euro wurden in das Projekt investiert. Seit den 1990er Jahren war das Grundstück eine Baugrube, die die Stadt wegen der Entwässerung bis zu 30.000 Euro monatlich kostete. Zwei geplante Verkäufe scheiterten 2002 und 2008, einmal am Jahrtausendhochwasser, das andere Mal an der Wirtschaftskrise. Erst 2013 wurde das Grundstück verkauft.

Leipziger Straße

php1df7383e4a201508191546.jpg

Das Globus-Projekt auf dem 8000 Quadratmeter Gelände des einstigen Leipziger Bahnhofs ist formell im Plan.

Quelle: Wiebke Theuer

Das Globus-Projekt auf dem 8000 Quadratmeter Gelände des einstigen Leipziger Bahnhofs ist formell im Plan. Im März 2014 hatte der Stadtrat die öffentliche Auslegung des Bebauungsplans beschlossen. Die seit Herbst 2014 neu konstituierte Stadtratsmehrheit möchte das Projekt jedoch kippen und stattdessen den Masterplan Leipziger Vorstadt durchsetzen und nur noch ein Zehntel der Fläche für den Einzelhandel reservieren. Einen formellen Stadtratsbeschluss dafür gibt es bis heute jedoch nicht.

Alaunstraße 35

php2374e61264201508191540.jpg

In der Alaunstraße 35 befindet sich momentan ein türkisches Restaurant.

Quelle: Wiebke Theuer

Der Schandfleck auf der Alaunstraße 35 in der Dresdner Neustadt ist verschwunden. Zwischen dem italienischen Restaurant Veccia Napoli und einem Döner-Imbiss befindet sich nun ein moderner Bau mit Wohnungen und einem türkischen Restaurant im Erdgeschoss.

Blaues Haus

php51e1b3f423201508191541.jpg

Das Blaue Haus in Dresden strahlt in neuem Glanz.

Quelle: Wiebke Theuer

Die einst bröckelnde Fassade des „Blauen Hauses“ an der Gerhart-Hauptmann-Straße erstrahlt wieder in frischer Farbe. Das ehemalige Zentrale Forschungsinstitut für Arbeit wurde 2012/13 saniert und zu einem Wohnhaus mit 68 Zwei-Zimmer-Wohnungen umfunktioniert. Die Kacheln an der Fassade mussten wegen ihres maroden Zustands weichen. Auch die Balkons sind neu. Der frühere Speisesaal im Dachgeschoss wurde zu Wohnungen umgebaut. Das freistehende Dach über der Haupteingangstreppe blieb jedoch ebenso erhalten wie die rechteckige Schmucksäule im Foyer. Sie ist mit Fliesen aus Meißner Porzellan gestaltet.

Lahmann-Sanatorium

phpca49358f99201508191543.jpg

So sieht das Herrenbad aus, wenn es saniert ist.

Quelle: Visualisierung Baywobau

Die ersten neu erbauten Häuser und Wohnungen im oberen Teil des Lahmann-Sanatoriums sind bezogen. Die denkmalgeschützten Altbauten sowie das Doktor- und das Hirschhaus werden derzeit noch saniert. Seit zwei Jahren wird auf dem Areal gebaut. Bis 2018 will der Dresdner Baywobau-Chef Berndt Dietze fertig sein.

45 Millionen Euro investierte Dietze in das Bauprojekt. Auf dem sanierten Heinrichshof entstanden 14 Einfamilienhäuser und drei Stadtvillen. Das obere Wohnareal im Lahmann-Park mit seinen 81 Wohnungen, acht Reihen- und 14 Einfamilienhäusern soll spätestens im Sommer 2016 fertig gestellt sein. Bis 2018 kommen noch einmal 50 Wohnungen, ein Ärztehaus und ein Bürogebäude an der Bautzner Straße hinzu.

Der Heinrichshof wird im Originalzustand wieder hergerichtet oder neu erstellt. Vier Wohnungen mit jeweils einer Fläche von 180 Quadratmetern sollen dort entstehen. Die denkmalgeschützten Häuser, zu denen das Doktorhaus, Hirschhaus sowie das Damenbad gehören, mussten auf Grund ihres maroden Zustands größtenteils abgerissen werden.

Schloss Wachwitz

phpe3d4cf619c201508191547.jpg

Im ehemaligen Familienbesitz der Wettiner sind 20 neue Eigentumswohnungen entstanden.

Quelle: Jürgen M. Schulter

Im ehemaligen Familienbesitz der Wettiner sind 20 neue Eigentumswohnungen entstanden. Roland Weiß, Geschäftsführer der Vermögensverwaltungskanzlei zu Dresden GmbH (V.V.K.), übergab diese am 15. Dezember 2012 im feierlichen Rahmen an die Eigentümer.

Die zwischen 70 und 184 Quadratmetern großen Wohnungen befinden sich in den einstigen Empfangs- und Gesellschaftsräumen sowie in den privaten Gemächern der königlichen Familie. Auch die Bereiche der Dienstboten im Dachgeschoss wurden zu Wohnungen umgebaut und mit neuen Treppenaufgängen erschlossen. Sogar eine kleine Schlosskapelle ist in eine Wohnung integriert. Unter dem Vorplatz wurde eine Tiefgarage mit 33 Stellplätzen errichtet.

Das 1935/36 erbaute Schloss wurde im Herbst 1936 von der Familie des Markgrafen von Meißen und Herzog zu Sachsen, Dr. Friedrich Christian, bezogen. Er war Sohn des letzten Königs von Sachsen, Friedrich August III. Seit 1993 stand das Anwesen leer, im Februar 2011 begannen die aufwendigen Sanierungsarbeiten.

Wiebke Theuer

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Lokales
  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr

  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Wettersponsor

Das Wetter in und um Dresden präsentiert Ihnen die Toskana-Therme Bad Schandau.