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EC-Panne bei Sparkassen: Doppel-Abbuchungen auch in Dresden

Rund 400 Sparkassen-Kunden in Dresden betroffen EC-Panne bei Sparkassen: Doppel-Abbuchungen auch in Dresden

Wegen einer technischen Panne bei EC-Zahlungen sind doppelte Beträge von tausenden Konten abgebucht worden. Betroffen sind Kunden aller Banken, die bei Händlern mit Sparkassen-Konto bezahlt haben – auch in Dresden. Die Rückerstattungswelle läuft auf Hochtouren.

 Tausende EC-Zahlungen, die über Sparkassen abgewickelt wurden, sind doppelt abgebucht worden. Betroffen sind Kunden aller Banken, auch in Dresden.

Quelle: dpa

Dresden/Leipzig.  Einmal eingekauft, zweimal bezahlt: Bundesweit und auch in Dresden ist es wegen einer Panne im EC-Zahlungssystem zu tausenden Doppel-Abbuchungen von Konten gekommen. Betroffen seien potenziell Kunden aller Banken, die am 22. März mit PIN bei Händlern mit Sparkassen-Konto bezahlt haben, sagte Wolfgang Kuß, Sprecher der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba), am Mittwoch gegenüber LVZ.de. Die Rückerstattungswelle in Sachsen läuft bereits auf Hochtouren.

Bei der Ostsächsischen Sparkasse Dresden sind laut Unternehmenssprecherin Petra Gehlich nur etwa 400 Kunden betroffen. „Das ist eine sehr geringe Zahl – insgesamt betreuen wir rund 600.000 Privat- und Geschäftskunden“, so Gehlich auf Nachfrage von DNN.de. „Der Fehler ist aber schon korrigiert, die Kunden sehen das spätestens morgen auf ihrem Konto.“

Wie viele Doppel-Transaktionen es bundesweit genau gab, ist noch unklar, aber die Anzahl dürfte schätzungsweise in die Zehntausende gehen, der abgebuchte Beitrag in die Millionen Euro. „Das hat eine größerer Dimension“, bestätigte Helaba-Sprecher Kuß – auch mit Blick auf die vielen Ostereinkäufe. Der Durchschnittsbetrag der doppelt gebuchten Zahlungen liege bei rund 70 Euro. Das Geld wurde in der Regel am Mittwoch vergangener Woche abgebucht.

Betroffen sind potenziell Kunden aller Banken

Bei welcher Bank die Kunden sind, spielte bei den Doppel-Abbuchungen keine Rolle. „Entscheidend ist die Händlerbeziehung zur Sparkasse“, so der Helaba-Sprecher. Die rund 555.000 privaten Dresdner Sparkassen-Kunden seien potenziell nur betroffen, wenn sie am 22. März bei einem Händler mit Sparkassen-Konto eingekauft haben. Die Sparkassen wurden von der Helaba inzwischen mit Korrekturdaten versorgt, wodurch die doppelten Beträge automatisch zurückgebucht werden.

Zu dem Fehler führte laut Helaba ein „technisches Problem“ bei der Verarbeitung von Händlertransaktionen. „Der Datensatz ist doppelt bearbeitet worden, wodurch es zu den Abbuchungen kam“, erklärte Sprecher Kuß. Der Fehler trat bei Abbuchungen an den EC-Terminals von TeleCash auf, wie das Unternehmen selbst am Mittwoch bestätigte. Rund 250.000 Geräte betreibt die Firma bundesweit. Sie bearbeiten pro Jahr mehr als 1,6 Milliarden Transaktionen.

Sicherheitsleck wird ausgeschlossen

Die Helaba mit Sitz in Frankfurt am Main wickelt als Zentralinstitut für die Sparkassen EC-Transaktionen bundesweit ab – Fachleute sprechen vom sogenannten „Clearing“. Dass es zu einem Sicherheitsleck gekommen ist, schließt die Helaba aus. „Die Kunden müssen sich keine Sorgen machen“, betonte Sprecher Kuß. „Sie können ihre EC/Girokarten weiterhin ohne Einschränkungen für Einkäufe einsetzen.“

Von Robert Nößler/Tanja Tröger

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