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Dynamo-Mann Gabriel soll Dresdner Sportstättenbetrieb leiten

Nächste Personalie vor Entscheidung Dynamo-Mann Gabriel soll Dresdner Sportstättenbetrieb leiten

Seit Mitte 2014 ist der städtische Eigenbetrieb Sportstätten ohne Leiter. Das könnte sich bald ändern. Mit drei Bewerbern sollen bereits Gespräche geführt worden sein. Zwei Bewerber kommen aus der Verwaltung, der Dritte ist ein alter Bekannter: Ralf Gabriel, zweiter Geschäftsführer bei Dynamo Dresden.

Der mutmaßliche neue Dresdner Sportstättenchef, Ralf Gabriel, hat in seiner Zeit als Vize des Eigenbetriebs die Stadionverträge mit ausgehandelt. Gegenwärtig ist er zweiter Geschäftsführer von Dynamo Dresden.
 

Quelle: BILD Dresden

Dresden.  Seit Mitte 2014 ist der städtische Eigenbetrieb Sportstätten ohne Leiter. Doch das könnte sich bald ändern. Aus einer Vielzahl an Bewerbern hat das Personalamt drei aussortiert, mit ihnen sollen bereits Gespräche am Tisch von Oberbürgermeister Dirk Hilbert geführt worden sein. Zwei Bewerber kommen aus der Verwaltung beziehungsweise dem Eigenbetrieb, der dritte Bewerber ist ein alter Bekannter: Ralf Gabriel, bis 2013 stellvertretender Leiter des Eigenbetriebs.

Danach wechselte Gabriel als zweiter Geschäftsführer zu Dynamo Dresden. Mittlerweile ist er Technischer Direktor bei dem ambitionierten Drittligisten. Sportpolitisch engagierte Stadträte versprechen sich viel von einem Sportstättenbetriebsleiter Ralf Gabriel – immerhin war er damals Projektleiter für den Stadionumbau und auch beim Aushandeln der Stadionverträge involviert. Diese Verträge hält der Verein für wenig günstig. Gabriel an der Spitze des Eigenbetriebes könnte das ändern, hoffen dem Verein verbundene Stadträte. Die Personalie wird aber bei mehreren Stadträten auch durchaus skeptisch gesehen.

Noch gibt es keinen Zeitplan für die Besetzung der vakanten Stelle. Auch eine Vorlage für den Stadtrat hat die Verwaltung noch nicht erarbeitet. Der neue Leiter steht vor einer großen Herausforderung: Nachdem das Oberverwaltungsgericht in Bautzen entschieden hatte, dass Eigenbetriebe keine hoheitlichen Aufgaben erfüllen dürfen, muss der Sportstättenbetrieb in den nächsten Jahren umstrukturiert werden.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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