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Durchhalten – Die Sonne kommt! Sabine gewinnt über Günter die Oberhand

Durchhalten – Die Sonne kommt! Sabine gewinnt über Günter die Oberhand

Wann hört es endlich auf zu regnen? Wann dürfen auch die Dresdner mal wieder die Sonne sehen? DNN hat mit Diplom-Meteorologe Florian Engelmann vom Deutschen Wetterdienst gesprochen.

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Quelle: dpa

Die gute Nachricht: „Man kann Hoffnung verbreiten. Der jetzt im Raum Dresden vorherrschende Regen soll am Dienstagnachmittag abklingen. Von Nordwesten her reißt die Wolkendecke auf“, so der Wettermann.

Mit anderen Worten: Ab und zu werden wir mal wieder ein Stück blauen Himmel und die Sonne zu sehen bekommen. Die schlechte Nachricht: Den Regenschirm sollte man trotzdem noch dabei haben. Denn „es sind immer noch Schauer möglich, in Richtung Bergland auch Gewitter“. Doch Florian Engelmann tröstet: „Heute noch durchhalten, dann ist es geschafft.“ Mittwoch und Donnerstag verspricht das Wetter auf alle Fälle freundlicher zu werden, „mit Temperaturen leicht über 20 Grad Celsius“.

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Das Terrassenufer am Abend: An der Einmündung Steinstraße hat die Elbe die Straße überflutet. Die Feuerwehr versucht Schulen und Kitas zu rettten.

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Aber: „Ab Donnerstag gibt es im Bergland wieder ein erhöhtes Schauer- und Gewitterrisiko.“ Laut Engelmann könnten die Schauer lokal durchaus kräftiger ausfallen. Sie seien aber nicht großflächig verbreitet und „werden nicht für eine Zunahme der Hochwassersituation sorgen“. Für den Raum Dresden ist das Schauerrisiko geringer, aber eben nicht ganz auszuschließen. Zum Wochenende hin steigt die Temperatur im Dresdner Raum langsam an, „vielleicht erreichen wir sogar 25 Grad Celsius“, verbreitet Florian Engelmann Optimismus.

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Auch in Cotta beobachten zahlreiche Schaulustige die Wassermassen.

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Die Lage in Laubegast und am Blauen Wunder

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Und der Regen? Für das Bergland sehen die Meteorologen weiter immer wieder Schauer und Gewitter, die „sich unter Umständen bis in tiefere Regionen ausweiten“. Wer am Wochenende einen Ausflug plant, sollte die Richtung Nord/Nord-West anpeilen. Die ungewöhnliche Wetterlage haben wir einem ausdauernden Kampf zwischen Sabine und Günter zu danken. „Über den Britischen Inseln hat das Hoch Sabine das Sagen, über Osteuropa das Tiefdruckgebiet Günter.

Dazwischen ist jetzt schon ziemlich lange eine feuchte Zone ,eingeklemmt‘„, macht der Wettermann die Situation bildlich. Die Zone mit hoher Luftfeuchtigkeit ziehe sich jetzt von der Ostsee über Westpolen, Ostsachsen bis ins nördliche Tschechien, werde aber so langsam gen Osten weggedrängt. „Mit anderen Worten, Sabine gewinnt die Oberhand und dominiert über Günter“, so Florian Engelmann. Das beschere uns dann in den nächsten Tagen ein Wetter, „das an den Sommer erinnert“.

Catrin Steinbach

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