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Drewag erhöht Strompreis in Dresden um 2,8 Cent pro Kilowattstunde

Drewag erhöht Strompreis in Dresden um 2,8 Cent pro Kilowattstunde

Eine etwa zehnprozentige Strompreiserhöhung hatte die Drewag schon Mitte Oktober angekündigt. Nun steht der neue Strompreis fest. „Die Erhöhung beträgt 2,8 Cent pro Kilowattstunde Netto per 1.1.2013 in allen Stromtarifen“, so Drewag-Sprecherin Gerlind Ostmann auf DNN-Anfrage.

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Die Strompreise der Drewag in Dresden klettern ab Januar. (Symbolbild)

Quelle: dpa

Der Grundpreis von derzeit 7,12 Euro pro Monat (inklusive Strom- und Umsatzsteuer) bleibt gleich, der Arbeitspreis beim Tarif Dresdner Strom privat zum Beispiel erhöht sich von 21,86 Cent pro Kilowattstunde auf 25,19 Cent pro Kilowattstunde.

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Biomasse-Heizkraftwerk in Niederbayern: Neue Biogasanlagen schießen bundesweit wie Pilze aus dem Boden. Foto: Armin Weigel/Archiv

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Die Differenz von 3,33 Cent pro Kilowattstunde ergibt sich aus der Erhöhung von 2,8 Cent zuzüglich Strom- und Umsatzsteuer. Bei einem durchschnittlichen Stromverbrauch von 2100 Kilowattstunden für einen Zwei-Personen-Haushalt bedeutet das 5,83 Euro pro Monat mehr, die Drewag-Kunden ab 1. Januar 2013 zahlen müssen. „All unsere rund 300.000 Kunden bekommen in den nächsten Tagen Post, wo wir die Erhöhung in den einzelnen Tarifen detailliert aufführen“, kündigt die Drewag-Sprecherin an.

Sie zeigte sich im Übrigen „entsetzt“ von der Höhe des Redehonorars, das die Bochumer Stadtwerke an SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück gezahlt haben. 25.000 Euro bekam Steinbrück für seinen Auftritt bei einer Veralstaltung der Bochumer Stadtwerke, die dadurch negativ in die Schlagzeilen gerieten. „Bei uns kommt keiner auf die Idee, solch hohe Honorare zu zahlen. Und wenn, dann würde diese Idee im Keim erstickt“, so Gerlind Ostmann von den Dresdner Stadtwerken.

Auch die Drewag bietet zahlreiche Veranstaltungen an, lädt zum Neujahrsempfang, zu Podiumsdiskussionen, Ausstellungen und und anderen Veranstaltungen ein. „Aber da prüfen wir immer ganz genau, wo wir sparen können.“ Oft werden als Referenten für Vorträge und Führungen Drewag-Mitarbeiter verpflichtet, „für die das Arbeitszeit ist“. Ansonsten zahle die Drewag nicht mehr als maximal „ein paar hundert Euro“ für Referenten. Für Ausstellungen bekämen die jeweiligen Künstler gar kein Honorar, da seien das Zur-Verfügung-Stellen des Drewag-Treffs und die Werbung für die Ausstellung die Gegenleistung. Von einigen Angeboten können Kunden der Dresdner Stadtwerke auch direkt profitieren, zum Beispiel wieder beim Drewag-Kinotag am 5. Januar im UFA-Palast, wo die Kino-Karte drei Euro weniger kostet.

„Beim letzten Drewag-Kinotag sind so ungefähr 600 Euro Kosten für die Drewag zusammengekommen“, weiß Gerlind Ostmann. Laut der Drewag-Sprecherin haben die Stadtwerke 2011 etwa 81 Millionen Euro Gewinn gemacht. „90 Prozent des Gewinns werden an die Stadt abgeführt, der Rest an die Beteiligungsgesellschaft Thüga.“

Von Catrin Steinbach

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