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Drewag-Türme im Volkspark Zschertnitz dürfen stehen bleiben

Drewag-Türme im Volkspark Zschertnitz dürfen stehen bleiben

Die beiden Drewag-Türme im Volkspark Zschertnitz bleiben stehen. Das bestätigte Sprecherin Gerlind Ostmann den DNN. "Die Schiebehäuser beinhalten die notwendige Technik zum Betreiben des Hochbehälters".

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Mit fast südländischem Flair bereichern die beiden Drewag-Türme den Volkspark Zschertnitz.

Quelle: Peter Weckbrodt

Umfangreiche Bautätigkeit im Drewag-Gelände, verbunden mit Abbrucharbeiten, hatten zuletzt die um ihren Volkspark bangenden Zschertnitzer beunruhigt. Was wird aus den beiden schmucken, direkt an der Volksparkgrenze gelegenen Türmen, droht auch ihnen der Abriss? Das war eine der meist gestellten, aber bisher nicht schlüssig beantworteten Fragen.

Tatsächlich zurückgebaut wird lediglich der aus zwei unterdirdischen Behälterkammern bestehende Hochbehälter Räcknitz mit zweimal 12 000 Kubikmetern Fassungsvermögen. "Des Weiteren müssen im Zuge des Behälterrückbaus Pumpleitungen zwischen dem Pumpwerk Räcknitz alt und dem Schieberkreuz Räcknitzhöhe umverlegt werden. Die voraussichtlichen Baukosten für dieses Projekt betragen circa 850 000 Euro. Es ist geplant, die Bauarbeiten bis zum Ende diesen Jahres abzuschließen", fügt Ostmann hinzu.

Der Hochbehälter "Räcknitz alt" wurde zwischen Räcknitz und Zschertnitz in den Jahren 1898 (westliche Kammer) und 1905 (östliche Kammer) jeweils in Stampfbetonbauweise angelegt. Sie speisten seitdem das Trinkwassernetz der linkselbischen Stadtteile Dresdens. Das Wasser kam durch zwei 700 Millimeter starke Druckrohrleitungen aus dem Wasserwerk Tolkewitz. Der Hochbehälter wurde 2009 außer Dienst gestellt.

Neben einem Wohnhaus für Angestellte entstanden damals zwei kleinere Gebäude, nämlich die besagten Türme, welche die Einstiege zu den Behältern aufnahmen. Auf deren Dächern befinden sich Plattformen, die einen tollen Rundblick bieten. Zum Schutz der wasserwirtschaftlichen Anlage wurde aus Mitteln der König-Albert-Jubiläumsstiftung der Volkspark Zschertnitz angelegt. Er erfuhr 1936 einen Umbau und Erweiterung. Wegen der darin stehenden seltenen Gehölze erhielt er Bestandsschutz.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 21.05.2014

Peter Weckbrodt

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