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Drewag-Chef kritisiert Energiewende: „Planwirtschaft ohne Plan“

Drewag-Chef kritisiert Energiewende: „Planwirtschaft ohne Plan“

Am Mittwoch war in Dresden der Tag der Neujahrsempfänge: Am Vormittag baten zunächst die „Dresdner Neuesten Nachrichten“ nach Schloss Albrechtsberg und am Abend strömten rund 450 geladene Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport zum Neujahrsempfang der Drewag in das farbenfroh illuminierte Restaurant-Theater im Kraftwerk Mitte.

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Quelle: Tanja Tröger

Die Geschäftsführer der Stadtwerke, Reiner Zieschank und Reinhard Richter, begrüßten auch Oberbürgermeisterin und Aufsichtsratschefin Helma Orosz und Sachsens Innenminister Markus Ulbig (beide CDU). Die OB nannte die millionenschweren Investitionen in den Kulturpalast und das Kulturkraftwerk ein Werte-Bekenntnis. Kunst und Kultur seien unverzichtbare Teile des Erfolges. Orosz: „Die Stadt verzeichnet Zuzug von Fachkräften, weil diese hier interessante Studien- und Ausbildungsplätze, beste Karrierechancen in Forschung und Wirtschaft und zukunftsfähige Arbeitsplätze finden. Dresden erhält aber auch Zuspruch von Familien, weil die Lebensqualität in und um Dresden stimmt und das Unterstützungsangebot für berufstätige Eltern ausgebaut wird.“

Drewag-Chef Zieschank, verantwortlich für knapp 1300 Beschäftigte in einem Unternehmen, das etwa 300.000 Kunden mit Strom, Erdgas, Trinkwasser und Fernwärme versorgt, fand derweil drastische Worte in Bezug auf die Energiewende. „Wir sind sprachlos, dass es gelungen ist, die Energiebranche in Deutschland innerhalb von fünf Jahren ohne Not ein Stück weit an die Wand zu fahren. Während die Produktion von Strom faktisch viel billiger geworden ist, sind die Abgaben durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz um 500 Prozent gestiegen“, kritisierte Zieschank. Das ist aus seiner Sicht eine „Planwirtschaft ohne Plan“. Ganz persönlich komme er sich vor wie in einem Tollhaus. Viele Drewag-Kunden könnten sich die durch die Energiewende aufgezwungenen hohen Preise nicht mehr leisten.

chs

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