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Drewag-Chef: Gaspreise bleiben auch nach VNG-Anteile-Verkauf stabil

Drewag-Chef: Gaspreise bleiben auch nach VNG-Anteile-Verkauf stabil

Dresden verliere bei einem Verkauf seiner 6,5-Prozent-Anteile am einzigen ostdeutschen Erdgasimporteur Verbundnetz Gas AG (VNG) nur wenig Einfluss, ist Drewag-Unternehmenssprecher Reiner Zieschank überzeugt.

Der Stadttochter Drewag gehören die Anteile, die laut Haushaltsentwurf verkauft werden sollen, um Kitas und Schulen bauen zu können. Wie DNN berichteten, will Dresdens Stadtspitze mit dem Verkauf der städtischen Anteile 40 Millionen Euro erzielen.

Die Frage, ob nach dem Anteile-Verkauf die Gaspreise steigen würden, verneinte Zieschank und fügte hinzu: "Die Preise entstehen am Markt." Der Einfluss eines einzelnen Kleinaktionärs auf die Unternehmensführung sei gering, insofern verliere Dresden wenig Einfluss, wenn die Anteile abgestoßen werden. Dresden hält mit anderen Kommunen 25,79 Prozent an der VNG, die ihren Sitz in Leipzig hat.

"Die VNG-Beteiligung ist für die Drewag eine Finanzbeteiligung und das Halten von Finanzbeteiligungen muss laufend hinterfragt werden", erklärte der Vorstandssprecher der Dresdner Stadtwerke. Die Folgen eines Aktienverkaufes - wobei weder klar sei, wie viele Aktien und an wen - könnten erst bewertet werden, wenn der Käufer bekannt sei. Da es Vorkaufsrechte für die Kommunen gebe, "gehen wir von einem Erwerb durch die kommunalen Aktionäre oder durch die betroffenen Bundesländer aus, insofern wird der Ausstieg keine gravierenden Folgen für die VNG besitzen", sagte Zieschank. Der Verkauf werde nicht vor Ende 2013 erfolgen.

Indes wurden in Leipzig Vorwürfe an den Freistaat laut. Dessen Untätigkeit sei unverständlich. Es könne auf Regierungsseite niemand wollen, dass die VNG der Stadt Leipzig und damit Sachsen verloren gehe. Hintergrund ist, dass die Kommunen bei einem Ausstieg Dresdens die Sperrminorität verlieren könnten und ein Abzug der VNG-Zentrale (über 1300 Mitarbeiter) aus Leipzig droht. Einige glauben sogar, Dresdens OB Helma Orosz (CDU) habe sich mit der CDU-dominierten Regierung gegen das SPD-regierte Leipzig verschworen. Ralf Redemund

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 02.10.2012

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