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Dresdner uneins über Eintrittsgelder für den Schlosspark Pillnitz - Mehrheit hat kein Verständnis

Dresdner uneins über Eintrittsgelder für den Schlosspark Pillnitz - Mehrheit hat kein Verständnis

Dresden. Kritik aber auch Verständnis gibt es für die Ankündigung, für den Schlosspark Pillnitz künftig Eintritt zu verlangen.

Wie am Donnerstag bekannt wurde, sollen Dresdner wie Touristen ab dem 2. April zwei Euro zahlen, um den Schlosspark zu betreten. Bisher darf jeder die Parkanlagen kostenfrei betreten.

Bei einer Facebook-Umfrage von DNN-Online zeigen bisher immerhin 41 Prozent der abstimmenden User Verständnis für das Vorhaben. „Ich verbinde mit meiner Zustimmung zum Eintritt die Hoffnung, dass dadurch ein besserer Zustand der Anlage erreicht wird und das Zurückdrängen von Vandalismus, Diebstahl u.ä. gelingt", schreibt beispielsweise ein Leser.

Eine Mehrheit von rund 57 Prozent lehnt die Pläne jedoch ab. Von „Abzocke" sprechen einige User, andere befürchten, dass die Kosten am Ende höher sein könnten, als die Einnahmen. Wichtig sei, da sind sich viele Kommentatoren einig, dass das Geld als zusätzliche Einnahme der Pflege des Parkes zu Gute kommt.

Die Einnahmen, die Verwaltung der Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten rechnet mit etwa einer Million Euro, sollen genutzt werden, um Pflegerückstände abzubauen und das Pflegeniveau insgesamt zu steigern, teilte die Verwaltung zur Begründung mit. Investitionen und Gestaltungsmaßnahmen im Bereich von Lustgarten, Heckengärten, Englischer Garten und Kaiserstück hätten dabei Priorität. Ohne die Zusatzeinnahmen müsste auf Teile der Bepflanzung verzichtet werden, Wege würden nicht mehr gepflegt werden können, Fontänen müssten abgestellt werden, zudem drohten Sperrungen von Teilen des Gartens.

Viele Gehölze seien überaltert. Derzeit werden jährlich 1,7 Millionen Euro für das Gartenensemble um die einstige Sommerresidenz der sächsischen Herrscher ausgegeben. Der Aufwand für die Bewirtschaftung des Areals, in dem unter anderem eine mehr als 200 Jahre alte Kamelie und 600 Kübelpflanzen stehen, liege um 500.000 Euro pro Jahr höher. Pillnitz erwirtschafte auch mit Veranstaltungen eine Million Euro, 700.000 Euro schieße der Freistaat zu.

Wir fragen auf Facebook: Der Besuch des Schlossparks Pillnitz in Dresden wird ab April kostenpflichtig - Haben Sie dafür Verständnis?

sl / dpa

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